Freitag, 31. Dezember 2010

Die Rache von Santa Claus

Tja, in den letzten Tagen hat auch mich die "Rache von Santa Claus" getroffen mit allem drum und dran getroffen: Das heißt Porzellangott anbeten, erhöhte Temperatur, Bauchweh...

Wenn ich eines aus der Menschheitsgeschichte gelernt habe ist es, dass man immer jemanden für alles Schlimme verantwortlich machen kann. Deswegen habe ich mir meine eigene Verschwörungstheorie zusammengebastelt:

Santa Claus war es. Zusammen mit dem CIA hat wurden Bakterien in bayrische Haushalte eingeschleust um die Bayern zu zermürben. Warum er das macht? Nur ich habe erkannt:
Santa Claus will die Weltherrschaft!

Donnerstag, 30. Dezember 2010

Aufruhr in Sock City: Undercover Teil 2

Mißmutig fuhr  McSocky zum Hauptquatier. Das war schon das dritte Mal in diesem Monat, dass Sockowski ihn an seinem freien Tag anrief. McSocky war gerne seine Polizeisocke, tatsächlich war es sein absoluter Traumberuf, aber hin und wieder, fand er, hatte jede Socke ein wenig Freizeit verdient. 

"Hallo, Chef," grüßte McSocky, "Servus, Sokkolaien."

"Hallo, McSocky," sagte Sokkolaien, "wir stecken gerade bis über alle Fäden in Arbeit."

"Das habe ich mir gedacht. Gell, Chef, du rufst mich ja nicht aus purer Bosheit an," witzelte McSocky.

"Lassen SIe die dummen Scherze," wies in Sockowski scharf zurecht, "heute morgen hat die Polizei von Sock City die größte jemals geschmuggelte Menge an Drogen gefunden, die es je in Sock City gab. Waschmittel aller Art. Leider konnten die Schmuggler entkommen. Socken, wir werden diese Verbercher finden und sie ins Gefägnis bringen, wo sie hin gehören!"

Samstag, 11. Dezember 2010

Die Geschichte vom Weihnachtswal

Traditionell hängt an unserem Weihnachtsbaum ein Wal. Doch die wenigsten kennen die Geschichte des Weihnachtswals:

Vor langer, langer Zeit lebte in Schottland eine junge Frau namens F. Jeden zweitenTag kellnerte sie im Gasthaus McBars in ihrem kleinen Ort an der Küste. Ihr Leben war gut und sie bekam viel Trinkgeld. Alles wäre so schön, wenn es nicht die bösen McEvils gebe, eine große Familie aus dem Nachbarort, die immer wieder in McBars kamen um rumzustänkern und sich zu schlägern. F. war keine zimperliche Frau und hatte schon das eine oder andere Mal einen McEvil eigenhändig aus dem Gasthaus befördert.
Als F. am Weihnachtsmorgen wieder zum Gasthaus McBars kam sah sie draußen den Besitzer Marcus McTrinky sitzen und weinen.
"Marcus, was ist denn passiert?" frage F.
"Ach, F.! Die McEvils waren wieder hier," er wurde von einem Weinkrampf geschüttelt, "ach, sieh es dir doch selbst an!"
F. schritt in das Gasthaus und erstarrte. Alles war kaputt. Die Stühle waren zerschlagen, die Bar zerkrazt und die gesamten Whiskyvorräte lagen zerschellt am Boden.
"Marcus, so kann es doch nicht mehr weiter gehen," sagte F. kämpferisch.
"Ach, F. Was können wir schon tun. Die McEvils sind einfach zu viele, " heulte Marcus, "und den guten Whisky haben sich auch noch gestohlen."
"Mir fällt bestimmt was ein," sagte F.
Am besten konnte sie schon immer am Meer denken. Zusammen mit einer extragroßen Flasche Whisky setzte sie sich auf die wildromantischen Felsklippen.
Doch so scharf sie auch nachdachte und so viel Whisky sie auch trank, ihr fiel kein genialer Plan ein.
"Gegen die McEvils, da brauche ich ein Wunder!" rief sie voll Verzweiflung in den Wind.
"Hilf mir und du bekommst dein Wunder," kam auf einmal eine Stimme.
"Wer spricht da?" fragte F.
"Komm zum Fuße der Klippe!"
F. lief, neugierig wie sie war, sofort zum Fuße der Klippe. Sie sah hoch zur Sonne. Derzeit herrschte Ebbe und sie schätze die Zeit bis zur nächsten Flut ein.
"Komm näher," sagte die Stimme aus einer dunklen Höhle.
Vorsichtig ging F. näher und sah in hinein. Als sich ihre Augen an das Dunkel gewöhnt hatten sahe sie einen großen Fisch, der sich in einem alten Seil verknotet hatte und verzweifelt versuchte sich zu befreien.
"Hallo, Fisch, hast du mich gerufen?"
Dieser antwortete empört:"Das sieht doch ein jeder Idiot, dass ich kein Fisch bin!!! Ich bin ein Wal."
"Und du kannst sprechen!"
"Natürlich kann ich sprechen!!"
"Tut mir leid, ich wußte nicht, dass wale sprechen können. Ich dachte ihr singt nur!"
"Ich bin auch nicht irgendein Wal. Ich gehöre zur seltenen Spezies der Wunschwale."
"Boah eh!"*
"Wenn du mir hilfst, dann erfülle ich dir einen Wunsch, denn das machen Wunschwale."
"Tut mir leid, aber ich habe noch nie von den Wunschwalen gehört."
"Wir sind auch sehr selten. Wegen unsere Zauberkraft wurden wir gejagt und deswegen gibt es nur noch wenige von uns."
"Das tut mir leid. Kannst du etwas gegen die grässlichen McEvils tun?"
Der Wal zwinkerte einmal und meinte: "Schon passiert."
F. zog ihr Messer und befreite den Wal aus seiner misslichen Lage. Vor lauter Ungeduld wand sich dieser und F. wurde pitsche-patschenaß.
"So, lieber Wunschwal, du bist frei."
"Danke!" rief der Wunschwal und tauchte majestätisch unter.
F. kletterte die Klippen hoch.
Kaum war sie oben angekommen kam ihr Marcus aufgeregt entgegengerannt.
"F., es ist gerade etwas wunderbares passiert," rief er.
"Was ist denn los?"
"Die McEvils sind tot. Alle miteinander!"
"Was!!! Wie das denn."
"Meinen Whisky haben die zu Nahe ans Feuer gestehlt und der ganze Hof der McEvils ist explodiert. Endlich sind wir sie los," freute Marcus sich und umarmte F.
"Danke, Wunschwal oder sollte ich sagen Weihnachstwal," murmelte F. dankbar.
Seitdem herrschte Friede im Gasthaus McBar und F. musste nie wieder Leute rauswerfen.

Seither gedenken die Nachfahren von F. der guten Tat des Weihnachtswal indem sie einen Papierwal an den Weihnachtsbaum hängen.

*Alter schottischer Ausdruck des Erstaunens

Sonntag, 5. Dezember 2010

Ich glaube bei dir piept es wohl! oder Erste Versuche mit dem LVS-Gerät

Gestern hatte ich zum ersten mal ein LVS-Gerät (=Lawinenverschüttetensuchgerät) in der Hand. Das Ding funktioniert an sich sehr einfach: Je stärker das Signal ist umso lauter piept es und so kann man den Verschütteten finden - vorausgesetzt dieser hatte auch sein LVS-Gerät dabei und angeschaltet. 

Nachdem wir gestern im Garten sehr viele Störsignale empfangen hatten beschlossen wir heute ein wenig raus zu gehen damit ich das Gerät mal genauer anschauen konnte. 

Vom Isarhochufer ging es runter in den tiefen, dunklen Wald. 


Dort wurden dann dann das eine Gerät versteckt und ich habe es dann gesucht.

Nachdem ich bereits gestern meinen Ich-kann-das-nicht-und-werde-das-niemals-nie-lernen-Wutausbruch hatte, habe ich das andere Gerät doch relativ schnell gefunden. Jaja, wenn ich mich konzentriert anstatt mir selbst leid zu tun ist alles nicht mehr so schwer. :)

Ich werde jedoch noch einige Male üben müssen. 

Anschließend sind wir erst am Isarkanal..

..und dann an der Isar entlang gegangen. 

Noch ein kurzer Blick hoch..

..dann sind wir heim. 

Nach der Zeit draußen im Schnee ist es drinnen doppelt so gemütlich und der warme Kakao schmeckt dreimal so gut.

Donnerstag, 2. Dezember 2010

Einarbeitungswoche oder Drei Prinzessinnen in Austria

Meist, wenn ich in Zeitungen und im Internet was zum Thema "Frauen in der Physik" oder "Frauen in der Technik" lese kommen dann diverse Horrorgeschichten über Diskriminierung, Mobbing etc. Dabei hat man das Gefühl ( also jedenfalls ich), dass man, wenn man nach diesen Berichten geht als kleines Weibchen eh keine Chance hat in der bösen Ingenieurswelt zu überleben oder das man die Oberfighterwalküre sein muss um zu bestehen. Deswegen, um mal auch was positives in die Welt zu setzen, erzähle ich mal ein bisschen von meiner Einarbeitungswoche in Österreich. 

Zufälligerweise ergab es sich das wir drei Entwicklerinnen waren, die letze Woche Montag ins schöne Kärnten fuhren.
Wir sollten die Produktionslinie und die Prozessleute mal kenne lernen.
Dort angekommen wurden wir sehr herzlich von unseren kärtner Kollegen empfangen. Auch im schönen Österreich sind Frauen im technischen Bereich eher Mangelware und wir wurden verwöhnt und umsorgt wie Prinzessinnen. (Die hiesigen Kollegen sind zwar der Meinung, dass wir verdorben wurden, aber was wissen die schon ;) ).
Wir haben Plätze bekommen, wo wir uns ausbreiten konnten und wenn der nächste Termin auf der Liste stand mussten wir nicht selbst dorthin gehen. Nein, wir doch nicht. Wir wurden immer abgeholt und anschließend erstmal zur nächsten Kaffeeecke geführt mit ordentlich Koffein versorgt und dann wurden wir über das jeweilige Spezialgebiet des Kollegens bespaßt.

Die Produktionslinie durften wir auch anschauen. Da es sich hierbei um einen Reinraum handelt mussten wir in so komische Reinraumanzüge schlüpfen. Für jemanden Ungeübten dauert es auch eine Weile bis man sicher sein kann, dass alles sitzt.   In dem Overall bin ich mir wie in einem überdiminsionierten Strampelanzug vorgekommen. :)


Ich empfand die Kommunikation im Reinraum eher als unangenehm, da ich von den Leuten das Gesicht nicht gesehen habe und das mich total wahnsinnig gemacht hat. 

Interessant war es auf jeden Fall. Ich war auch sehr tapfer: Es gab sehr viele große, rote Knöpfe, die mich förmlich anflehten, dass ich sie doch drücken sollten, aber ich blieb standhaft. Ich glaube, dass wäre auch weniger gut gekommen, wenn ich einen Teil der Produktion gestoppt hätte. 

Mein großes Achievement der Woche: In der ganzen Woche habe ich nur einen einzigen klitzekleinen Österreicherwitz gemacht.

Montag, 29. November 2010

TimeSave(TM): Teil2

„Erlaube mir,“ sagte Dennis, strahlte wieder sein blenden weißes Zahnpastalächeln und hielt mir die Türe auf.

Verlegend lächeln ging ich hindurch und stand in einem hell erleuchteten Empfang. Hinter dem kleinen hellen Tisch saß eine adrette junge Brünette. Daneben, im Powerfrau-Hosenanzug stand Meike.

„Hallo,“ begrüßte mich Meike und reichte mir die Hand, „ schön, dass du es geschafft hast.

„Hallo, Meike,“ sagte ich.

Dennis sah kurz die adrette junge Frau an.

„Im Büro steht Kaffee,“ sagte diese.

„Na dann, lasst uns anfangen,“ sagte Dennis und an mich gewandt: „Du bist gewiss wahnsinnig gespannt, um was es hier geht.“

„Ja, das kann man sagen.“ Ich konnte den skeptischen Unterton nicht aus meiner Stimme halten.

Meike, deren Nachnamen ich immer noch nicht wusste führten mich in das Büro.

„Kaffee?“ frage Meike, „oder willst du doch eher einen Chai.“

„Kaffee ist in Ordnung,“ sagte ich.

Unvermittelt frage mich Meike: „Was weißt du über das Zeitreiseprogramm.“

„Ich habe da so Gerüchte gehört,“ sagte ich vorsichtig, „das es in der EU so etwas gibt. Habe ich gehört.“

„Was würdest du sagen, wenn wir dir sagen, dass Zeitreisen tatsächlich möglich sind,“ sagte Dennis und lächelte triumphierend ob seiner plötzlichen Enthüllung.

„Und ihr arbeitet für die Bundesregierung?“ fragte ich skeptisch.

„Nein,“ wiegelte Meike entsetzt ab, „ natürlich nicht. Wirken wir auf dich wie Regierungsfuzzis.“

„Eigentlich nicht,“ gab ich zu , „aber ich verstehe immer noch nicht.“

„Dafür sind wir doch alle hier,“ sagte Meike, „dafür, dass wir dir das erklären und über deinen neuen Job sprechen, den du hoffentlich willst.“

„O-kay,“ sagte ich.

„Wenn du Fragen hast, dann unterbrich mich einfach,“ schlug Dennis vor, „es ist immer am besten information transfer interaktiv zu gestalten.“

„Ja, Dennis.“

„Vor wenigen Jahren hat die deutsche Regierung zusammen mit EU-Partner ein Zeitreiseprogramm aus dem Boden gestampft. Das Gerät dazu steht unter Pullach.“

„Unter dem BND?“ fragte ich.

„Ja, natürlich. Wo sonst?“ kicherte Meike.

„Nun kann die Regierung Personen bis zu zwei Wochen in die Vergangenheit befördern.“

„Aber ich dachte ihr arbeitet nicht für die Regierung!“ unterbrach ich.

„Tun wir auch nicht, aber du weißt ja ‚money makes the world go round‘. So ein Gerät ist natürlich teuer. Die Wartung alleine verschlingt Unsummen. Deswegen gibt es Firmen wie TimeSave. Wir mieten einen Platz in der Zeitmaschine, wann immer ein Zeitsprung gemacht wird.“

„Und was macht ihr dann in der Vergangenheit?“ fragte ich, dem ganzen noch nicht wirklich glaubend.

„Nun, wir erfüllen Aufträge für Kunden,“ sagte Meike, „ nichts kriminelles, versteht sich,“ fügte sie hinzu nach einem Blick auf meine skeptische Miene.

„Versteht sich,“ echote ich, „aber eines verstehe ich nicht!“

„Frag nur, frag nur,“ sagte Dennis.

„Nun, das übliche theoretische Problem mit Zeitreisen: Sobald ich in der Zeit zurück gereist bin, um etwas ungeschehen zu machen, dann besteht doch kein Grund mehr für mich, dass ich die Zeitreise mache, versteht ihr.“

„Eine sehr gute Frage,“ lobte Dennis und seine Zähne blitzten.

„Wir müssen uns mit dieser Problematik gar nicht auseinandersetzen,“ sagte Meike, „ wir sind ja nur Mitreisende. Der eigentliche Zeitsprung muss aber mit den Gesetzen der Zeitreise kompatibel sein. Ein Beispiel: Ein Haus brennt und eine Familie stirbt bei dem Brand. Wenn nun ein Zeitsprung deswegen durchgeführt wird, dann muss es nach dem Zeitsprung immer noch einen Grund für einen Zeitsprung geben, verstehst du. Das heißt in diesem Fall, dass beispielsweise das Haus brennt, aber die Familie schwer verletzt überlebt. Wir nennen das im Fachjargon time sacrifice. Aber solche Sachen brauchen dich eigentlich gar nicht zu beschäftigen.“

„Und was wäre nur mein Job?“ fragte ich. Einerseits ungläubig, andererseits war ich auch einfach wahnsinnig neugierig.

Dienstag, 16. November 2010

Alle Jahre wieder...

Heute hat es angefangen zu schneien.
Bekanntermaßen schneit es ja NIEMALS in Bayern.

Heute auf dem Heimweg habe ich gleich zwei Auffahrunfälle gesehen.
Ich weiß nicht voran es liegt, dass die Leute nicht mehr Auto fahren können sobald es nur ein wenig schneit.

.. und außerdem: Die einzige die Auto fahren kann bin sowieso ich :)

Sonntag, 14. November 2010

Recht unbekannt - Die Gedererwand

Schon seit Tagen war für Samstag traumhaftes Wetter angesagt.
Deswegen durchforstete ich das Internet nach eine netten Bergtour, die nicht weit weg ist, nicht zu lange dauert und nicht zu überlaufen ist.
Die Wahl fiel dann auf die Gedererwand. Die befindet sich in unmittelbarer Nähe von der Kampenwand, aber trotzdem kennt diesen Gipfel irgendwie kaum jemand.
Zur Gedererwand waren kaum Schilder vorhanden, aber wir hatten ja eine gute Tourenbeschreibung dabei.

Zuerst verlief der Weg auf einer breiten Forststraße durch den Wald.

Dann musste man rechts in den Wald abbiegen. Dieser Weg war nicht beschildert, aber anhand der Fußspuren doch recht gut zu finden.
Über die steilere Nordwand ging es immer weiter hoch.

Tatsächlich waren wir auf diesen Weg ganz alleine unterwegs.
Der Wald endete an ein paar Felsen und nun galt es ein kleines Geröllfeld zu überwinden.

Oben ging der Weg dann am Fuße von ein paar hohen Felsen entlang.

Über einen kleinen "Kamin", wo man ca. 5m auch mal die Hand an den Felsen setzen musste gelangten wir auf den Kamm. Dort ging es dann noch ein gutes Stückchen entlang, wobei immer wieder kleine Gegenanstiege zu bewältigen waren.
Endlich erreichten wir den Gipfel.

Nur wenige Wanderer fanden an diesem herrlichen Tag den Weg hier hoch.
Ein Blick in das Gipfelbuch veriert, dass die letzte Besteigung am 6.11.2010 statt gefunden hatte. Ein weiterer Blick in das Gipfelbuch zeigte, dass selbst im Sommer vielleicht 10 Gruppen am Tag hier hoch kamen und dass, obwohl man sich direkt bei der bekannten Kampenwand befindet.
A propos Kampenwand:

.. und hier ist noch ein Blick auf den Chiemsee:

.. und einen Blick in die Alpen habe ich natürlich auch noch:

Für den Weg nach unten wählten wir den breiten Forstweg, der auch benutzt wird, um zur Kampenwand zu kommen.
Tatsächlich waren auf diesem Weg einige Leute unterwegs.
Schon nach kurzer Zeit erreichten wir wieder den Parkplatz und brausten dann glücklich nach Hause.

Donnerstag, 11. November 2010

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 1

"Liebe Mitsocken, Sock City hat ein Problem," sagte Sockolino.
McSocky lag gelangweilt in seiner Schublade und schaute Nachrichten. Der Bürgermeister von Sock City machte auf dem BIldschirm eine bedeutungsschwangere Pause.
"Das Problem hat viele Namen: Ariel, Persil und wie sie alle heißen. Meine lieben Mitsocken, Sock CIty hat ein Drogenproblem. Doch diese drogenabhängige Socken sind nicht irgendwelche Socke. Nein, jeder von uns kennt jemanden, der sich in den fürchtlichen Klauen der Drogenmafie befindet...."
Das Telephon klingelte.
"McSocky. kommen Sie schnellstmöglichst her!" blaffte ihn Sockowski an.
"Was liegt an, Chef?"
"Darüber will ich nicht am Telephon reden."
"Heute ist mein freier Tag, Chef," erinnerte ihn McSocky.
"McSocky," giftete Sockowski, "bewegen Sie ihre Fäden hier sofort hier rüber und vergeuden Sie nicht meine Zeit."

Sonntag, 7. November 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 9

Sockowskis Handy klingelte.
"Ja!" brummte die alte Socke genervt ins Handy, "ich komme sofort."
Grußlos legte er auf.
"McSocky, die im Hauptquatier brauchen mich."
"Ist gut, Chef. Ich halte hier die Stellung," sagte McSocky.
"Sie halten hier sicher nicht die Stellung," schnaubte Sockowski,"Sie werden hier allem Ärger aus dem Weg gehen. Verdammt, McSocky, wir können es uns nicht leisten, dass Sie länger krank sind als nötig. Also erholen Sie sich!"
"Jawohl, Chef," sagte McSocky, "ich habe doch nur einen Witz gemacht."
"Das ist nicht die richtige Zeit für Witze," fauchte Sockowski und verließ McSockys Krankenschublade.
Kaum war Sockowski nicht mehr zu sehen versuche sich McSocky aus dem Krankenbett zu hieven. Geschwächt krachte er auf den Boden.
Draußen vernahm er das schrille Kreischen hysterischer Socken.
Er kroch zum Fenster und öffnete die Schublade einen Spalt. Er vernahm lautes Hupen. Irgendwie schaffte er sich hochzuziehen und durch den Spalt zu linsen.
Auf den Straßen war der schlimmste Stau, den er jemals in Sock City gesehen hatte. Alle Straßen, die aus Sock City führten waren verstopft nichts ging mehr.
Er drehte sich wieder zurück Richtung Bett und stand Auge in Socke einer ausgewachsenen Motte gegenüber.
Er versuchte langsam von der Motte weg zu kriechen. Mit Grausen sah er, dass sie kurz davor stand Eier zu legen.
"McSocky, lass uns nochmal über Sokkolaien reden," hörte McSocky auf einmal Los Sockos Stimme vom Eingang der Schublade.
"Hier drüben, Los Sockos. Hilfe!! Hier ist eine Motte," rief McSocky und sandte ein Stoßgebet an den großen Stricker.
"Motte, deine Tage sind gezählt.Sock City ist nicht groß genug für dich und mich," zischte Los Sockos, zog seine Waffen und schritt langsam auf die Motte zu.
Diese witterte die neue Gefahr und wandte sich von McSocky ab. Drohend spreizte sie ihre Flügel und flog dann auf Los Sockos zu. Er warf sich gerade noch rechtzeitig zur Seite. Mit seiner Kampfmachete schlug er der Motte von hinten auf den Rücken, doch die Motte war schneller als er und wich ihm problemlos aus.
Motte und Socke umkreisten sich. Los Sockos hieb erneut auf die Motte ein, doch diese konnte wieder ausweichen. Schneller als man schauen konnte wandte sie sich und biss sich in Los Sockos fest. Die Polizeisocke schrie vor Schmerzen und ließ seine Kampfmachete fallen.
Voller Entsetzen sah McSocky, dass sich die Motte bereit machte ihre Eier in den sich windenden Los Sockos zu pumpen.
Stöhnend kroch McSocky vorwärts. Jede Bewegung verursachte ihm Schmerzen.
"Halte durch!" rief er und kroch zentimeterweise auf die Waffe zu.
Nach einer kleinen Ewigkeit hatte er sie erreicht. Mit letzten Kräften holte er aus und hieb auf die Motte ein.
Die Motte kreischte und ließ den strampelnden Los Sockos los. Stattdessen wandte sie sich McSocky zu. Aus den Wunden auf ihrem Rücken tropfte eine klare Flüssigkeit. Los Sockos konnte sein Messer ziehen und stach auf die Motte ein.
Sie gab einen lauten Todesschrei von sich und brach dann tot zusammen.
"Du hast mir das Leben gerettet. Danke!" sagte McSocky zwischen Euphorie und totaler Erschöpfung.
"Ich bin nur zufällig wieder zurück gekommen, weil ich nochmal mit dir reden wollte. Offensichtlich bin ich gerade noch rechtzeitig gekommen!" Los Sockos betrachtete die tote Motte," McSocky, für eine untrainierte Polizeisocke hast du aber einen ordentlichen Schlag drauf."
Ein paar Pflegersocken kamen in die Schublade gerannt. Sie erstarrten, als sie die Motte sahen.
"Keine Angst, Leute," sagte McSocky, "die Motte ist tot."
"Tja, den Kadaver heimlich wegschaffen geht wohl nicht mehr," stellte Los Sockos fest.
Schlimmer als jede Motte kamen auf einmal auch ein paar Journalistensocken in die Schublade und fingen an alles und jeden zu photographieren.
"Diese Socke hier ist verwundet und braucht Ruhe," verkündete Los Sockos und schob McSocky an den Journalistensocken vorbei.

Bereits wenige Tage später meldete sich McSocky wieder zum Dienst.
Sokkolaien, der natürlich aus dem Gefängnis entlassen wurde und der McSocky auch schon einige Male im Krankenhaus besucht hatte, meldete sich am selben Tag wieder zum Dienst.
"McSocky, "brummte Sockowski, " Sie haben es wieder geschafft."
"Dieses mal war ich nicht alleine," sagte McSocky, "außerdem werden wir niemals beweisen können, was Sockolino alles vertuschen wollte."
"Mit Sockolino haben wir einen mächtigen Feind, "stimme Sockowski zu.

ENDE

..aber bestimmt nicht das Ende der Abenteuer der Polizeisocken von Sock City..

Mittwoch, 3. November 2010

TimeSave(TM)

.. jaja, mit Sock City geht es bald weiter. Ich habe bloß Lust gerade was anderes zu schreiben.

"Hi, ich bin Dennis."
"Dennis Müller?"
Ich streckte ihm meine Hand durch das runtergekurbelte Fenster entgegen.
"Freut mich Sie zu treffen, Herr Müller. Ich bin ...",versuchte ich mich vorzustellen, doch ich wurde unterbrochen:
"Warum so förmlich. Einfach nur Dennis. Bei uns ist man nicht so förmlich. Das macht eine schlechte Arbeitsatmosphäre finden wir."
"Okay," sagte ich unsicher.
"Steig einfach ein."
Ich weiß nicht, welcher Teufel mich geritten hatte, als ich nachdem diese Meike (die auch sofort einen auf Du gemacht hatte) mich kontaktiert hatte einem Treffen zuzustimmen.
Diese Teufelchen hatte auch heute Ausgang und so stieg ich in das Auto. Dennis fuhr einen dunklen Golf. Weder besonders alt noch besonder neu und somit ein recht unauffälliges Auto. Ob das Absicht war? Ich kam mir sowieso vor, wie in einem drittklassigen Agentenfilm.
"Es freut mich sehr, dass du einem Treffen zugestimmt hast."
"Naja, Sie.. äh.. ich meinte ihr habt meine Neugierde geweckt. Ich freue mich natürlich auch für die Stelle in betracht gezogen zu werden." Ich kicherte entschuldigend. Im nächsten Augenblick ärgerte ich mich über mich selbst. Ich bin eine starke, selbstbewußte Frau, versuchte ich mir zu sagen und habe es nicht nötig einen auf kleines, harmloses Mädchen zu machen.
"Wir haben deinen fantastischen Lebenslauf erhalten und du wärst, glaub mir das, ideal für diese Stelle," sagte Dennis und schenkte mir ein strahlendes Lächeln. Er war, so schätzte ich, MItte/Ende Vierzig, mit blonden Locken und stark gebraunt, so, dass seine strahlend weißen Zähne beim Lachen hervorblitzten.
"Ähem, was ist das eigentlich für eine Stelle. Meike hat mir nichts verraten."
"Das erzählen wir dir alles im Hauptquatier."
"Im Hauptquatier?" fragte ich skeptisch.
"Nunja, ich finde Hauptquatier hört sich besser an, als 'Büro' oder 'in der Firma'," sagte Dennis und schänkte mir erneut sein Zahnpastalächeln.
Wir erreichten bald ein Wohngebiet und hielten vor einem unauffälligen Haus.
An der Tür war ein kleines, diskrete Schild mit der Aufschrift TimeSave(TM) angebracht.

.. auch mit diese Geschichte geht es demnächst weiter..

Sehen und gesehen werde: Dämmerung im Perlacher Forst

Nach meiner ersten Katastrophenfahrt in die Arbeit mit dem Radl habe ich nicht aufgegeben und bin einige Male gefahren. Der Herbstwald ist wunderschön und wenn die Sonne auf die bunten Blätter fällt, dann wird auch mein komplett unromantisches Herz erfreut.
Nachdem ich mich mittlerweile mit Radlhelm und funktionierender Radbeleuchtung ausgestattet habe bin ich auch heute wieder mit dem Rad in die Arbeit gefahren. Zeitumstellung sei undank wird es ja jetzt schon endsfrüh dunkel.
In der Dämmerung bog ich in die Tiefen des Perlacher Forst ein und konnte mich an der lustigen Lichtshow ergötzen.
Schließlich war ich nicht die einzige Person die unterwegs war.
Mit mir zusammen tummelte sich ein buntes Publikum aus Nordic Walkern, Joggern und Fahradfahrern.
Ich finde es ja gut, wenn man ein Licht und/oder einen Reflektor an sich dran hat, damit mit man im dunklen sieht und gesehen wird, aber manche übertreiben es ein wenig:
Einen Jogger hätte ich beinahe mit dem Radl umgenietet, da ich, wie die Maus vor der Schlange, fasziniert, um nicht zu sagen, hypnotisiert auf seine blinkende Mütze gestarrt habe. Ich bin aber noch rechtzeitig ausgewichen. Da hat er nochmals Glück gehabt.

Sonntag, 24. Oktober 2010

Witz komm raus, du bist umzingelt: Aal Kohol am Steuer

Aal Kohol stieg nach dem Termin bei seinem Aalergologen in sein Auto mit Aalradantrieb. Es war kurz vor Aalerheiligen.
Er lauschte der Radiosendung von Aal Jazeera.
Anscheinend wurde endlich Aal Capone eines Verbrechens überführt für das er kein Aalibi hatte. Derzeit sitzt er in Aalcatraz.
Aal Kohol ging die Meldung am Aallerwertesten vorbei.
Er sah durch das Fenster hoch zum Weltaal.
Aal Jazeera berichtete in den Nachrichten vom Aalternativen-Nobelpreis, der an Aalbert Einstein verliehen wurde für seine Arbeit über Aaluminium.
Auf der Straße sah Aal Kohol, dass Aale der Aalbert-Schweitzer-Stiftung Aalmosen sammelten.
Kurze Zeit später kam er in Aallach an. Heute würde er etwas aus dem Kochbuch von Aalfons Schubeck kochen. Er würde ein Glas Aale trinken, war aber deswegen noch lange kein Aalkoholiker. Dann würde er sich "Aaladdin und die Wunderlampe" anschauen.
Das war Aal Kohols Aalltag.

Sonntag, 17. Oktober 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 8

"... Sockmaster und seine Socken sind ja die Leibwächter Sockolinos und.."
"Verdammt, Los Sockos, warum können Sie nie zum Punkt kommen," brummte Sockowski, "folgendes: Die Socken von Sockolino suchen die Motte. Sie durchforsten ganz Sock City. Natürlich alles streng geheim."
"Das mach Sinn," sagte McSocky, "auf eine Politiker-ich-rette-meine-verdammten-Fäden-Art macht es Sinn."
"Natürlich macht es Sinn!" sagte Sockowski,"wenn Sockolinos Socken die Motte finden und eleminieren, dann erfährt niemand, dass eine Motto in Sock City war. Es gibt keine Panik und alles ist gut... "
"... außer für Sokkolaien, die für ein Verbrechen, dass er nicht begangen hat eingesperrt wird," sagte McSocky traurig.
"McSocky, dass werden wir nicht zulassen," sagte Sockowski,"die Polizei von Sock City wird keinen Mitsockenpolizisten in Stich lassen."
"Jetzt mal langsam, Sockowski,"sagte Los Sockos, "wenn meine Socken vom Sondereinsatzkommando auch noch nach der Motte suchen, dann finden wir sie sicher, bevor weiterer Schaden entsteht und ohne, dass eine Panik ausbricht. "
"Du willst Sokkolaien opfern!!"empörte sich McSocky und versuchte sich aufzusetzen. Voller Schmerzen legte er sich wieder zurück.
"Hey, McSocky, du kennst mich doch. Ruhig, Socke, dir platzen noch die Fäden auf," beschwichtige Los Sockos,"Sokkolaien kriegen wir schon wieder aus der Haftschublade. ABER: Ich habe geschworen die Bewohner von Sock City zu verteigen und dazu gehört auch, dass ich verdammt noch mal Massenpaniken verhindere."
"Das ist verdammt noch mal inakzeptabel," knurrte Sockowski.
Er und Los Sockos funkelten sich gegenseitig böse an.
Die gereizte Stimmung wurde durch einen Schrei unterbrochen.
"DAS WAR EINE MOTTE! MOTTENLARVEN ÜBERALL!!! AAAAAHHHHH!!"
Diesem Ausruf folgte eine schwarze Socke, Größe 45 die panisch durch die Schubalde flitzte und Fäden hinter sich her zog.
Eine Horde Plegersocken versuchte die hysterische Socke einzufangen.
"Pflegersocke, was ist hier los?" fragte Sockowski eine Pflegersocke aufhaltend und ihr gleichzeitig seine Dienstmarke zeigend.
"Wir haben gerade eine verletzte Socke reinbekommen. Eine Mottenlarve war noch auf ihr droben. Wir haben sie gleich unschädlich gemacht.. Also die Mottenlarve. Leider hat auch ein Patient das gesehen und gleich weiter erzählt."
"Die schwarze Socke?" fragte Los SOckos.
"Nein, dem wurde das nur erzählt. Wir haben jetzt fast ein dutzend Socken, die in Panik herumrennen und ihre eigenen Verletzung nur schlimmer machen."
".. und natürlich weiter Panik verbreiten," stellte McSocky fest.
"Manchmal muss eine Socke tun, was eine Socke tun muss. Socken, ich gehe jetzt auf Mottenjagd!" kündigte Los Sockos and und verließ die Schublade.
"Möge Ihnen der große Stricker gnädig sein," sagte Sockowski.

..to be continued

Samstag, 16. Oktober 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 7

McSocky erkannte kurz, dass er auf einmal in einer weißen Schublade lag, dann wurde er wieder ohnmächtig.
Er bekam einzelne Satzfetzen mit.
"... so eine schlimme Verletzung..."
"Pflegersocke, wo ist die verdammte Fadenspende.."
".. Scheiße, wir verlieren ihn, ..."
Dann war lange Zeit nur noch Dunkel.

Als McSocky endlich erwachte brummten ihm alle Fäden. Alles war etwas verschwommen und er fühlte sich, als ob er am Tag zuvor 10 Prisen Persil genommen hätte.
"Hey, McSocky, bist du wach?" fragte eine Stimme, "Pflegersocke, McSocky wacht auf."
Eine Socke beugte sich über ihn und tastete ihn ab.
"McSocky, hören Sie mich?" fragte die Pflegersocke.
McSocky konnte schwach nicken.
"Jetzt ist er über den Berg?!" fragte die andere Socke, in der McSocky jetzt seinen alten Kumpel Los Sockos, ein Mitglied des Sondereinsatzkommandos der Polizei von Sock City erkannte.
McSocky konnte die gebrummte Antwort der Pflegersocke nicht hören, denn Los Sockos beugte sich über ihn und sprudelte heraus:
"Socke, du hast uns aber Sorgen bereitet. Du liegst hier schon seit Tagen ohne Aufzuwachen. Die Ärzte wussten schon gar nicht mehr, was sie machen sollten."
"Was ist passiert?" sagte McSocky leise. Das Reden strengte ihn schon tierisch an.
"Du wurdest zusammengeschlagen. Wenn dein Chef und Sockowitsch nicht zufällig reingekommen wären, wärst du jetzt tot. DIe haben dich übelst verletzt."
"Ich erinnere mich wieder." McSocky sah an sich herab.
"Du hast mir auch ein paar Fäden gespendet," stellte McSocky fest. Sein schwarz-grün-pinkes Ringelmuster wurde von ein paar Nylonfäden durchsetzt.
"Wir Socken sollten füreinander da sein," sagte Los Sockos.
"Danke!"
"McSocky, endlich sind Sie wach. Sie haben uns verdammte Sorgen bereitet," brummte Sockowski, der gerade in die Schublade kam.
"Hallo Chef!"
"Los Sockos, haben SIe McSocky schon alles berichtet?" fvragte Sockowski.
"Nein, ich denke wir sollten ihn erst noch ein wenig schonen. Er wäre fast draufgegangen und.."
"Dafür haben wir keine Zeit. McSocky kann sich erholen, wenn all das vorbei ist."
"Wovon redet ihr?" frage McSocky neugierig, "mir geht es schon viel besser."
"Vorhin konntest du kaum nicken, so schwach bist du," warf Los Sockos ein.
"Zuhören kann ich immer," sagte McSocky.
"Na gut," sagte Los Sockos, "du kennst doch Strumpfmaster, einen der Leibwächter Sockolinos."
"Ja, der trainiert doch manchmal mit dir."
"Genau der! Nun, vor kurzem habe ich mich mit ihm getroffen und da hat er mir folgendes erzählt:"

.. to be continued

Samstag, 9. Oktober 2010

Wein mir ein Meer!

Gibt es eigentlich was schlimmeres als Aufräumen und Wohnung putzen?

Nein, gibt es nicht!
Deswegen verschanze ich mich lieber mit einem Prosecco vor dem Computer.

Und weil ich mich gerade so schön in Selbstmitleid suhle:



P.S. Die Sängerin, dass ist die von Lucilectric.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Schneeschlacht am Mittenwalder Hoehenweg

Ich war damals frisch mit meinem Liebsten zusammen und wir fuhren nach Mittenwald. Er zeigt auf das Panaroma des Karwendels und meinte, dass der Mittenwalder Höhenweg da oben entlang geht und dass wir den auch mal machen.

Diesen Samstag war es dann endlich soweit. Wir beschlossen diesen Klettersteig zu gehen, nachdem wir den Wetterbericht studiert hatten und natürlich die entsprechende Ausrüstung gepackt hatten.
Wir beschlossen die Karwendelbahn (die, bei welchem man bei diesem extrem hässlichen "Fernrohr" rauskommt) für den Aufstieg zu nutzen. Schließlich sind es von MIttenwald dann doch ca. 1200m Höhenmeter und wir wollten uns die Kräfte für den Höhenweg sparen.
Auf 2200m war schon der erste Schnee gefallen.

Zuerst war mir ein wenig mulmig zumute, da ich mir nicht sicher war, ob man den Weg auch bei so viel Schnee noch gehen kann. Wir beschlossen bis zum Einstieg des Klettersteigs zu gehen und dort zu entscheiden.
Der Schnee war so griffig, dass wir dann doch in den Klettersteig eingestiegen sind. Natürlich waren wir an den entsprechenden Stellen brav gesichert.
-> Fotobeweis:

Das schöne war, dass bei diesen Bedinungen nicht besonders viel Verkehrt hier oben herrschte. Ich habe mir sagen lassen, dass bei schönem Wetter die Leute sich gegenseitig fast zertreten. (So wieheute auf dem Oktoberfest, von dem wir bald geflüchtet sind, aber das ist eine andere Geschichte)

Es ging dann bergauf und bergab und dann weiter bergauf und ... ich glaube ihr versteht, was ich meine :)

Das schöne am Schnee hier ist, dass die Bilder ziemlich K2-Erstbesteigungs-Eiger-Nordwand-Tschechenroute-beeindruckend aussehen. :)
Tatsächlich war es aber gar nicht so wild. Der Schnee war sehr griffig und die meisten Stellen waren tatsächlich trocken und man konnte sich überall mit seinem Klettersteigset einhängen.

.. und es geht weiter und weiter..

Die ganze Zeit über hat man einen wunderbaren Ausblick. Zum Beispiel Richtung Dreitorspitze:

..oder ein Blick in die Tiefen der Alpen:

.. oder runter in das Tal.

Irgendwann war dieser Klettersteig zuende und wir stiegen ab zur Brunnsteinhütte. Wir Helden hatten nämlich unsere Brotzeit in Mr. White vergessen.
Dort gab es das schönste einer jeden Wanderung: Ein Weißbier!

Dann ging es durch den Herbstwald zurück nach Mittenwald.

Auf Wiedersehen, schönes Karwendel. Bis zum nächsten Mal!

Mittwoch, 29. September 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 6

McSocky ging zurück in seine Arbeitsschublade.
"Sind Sie McSocky?" fragte es aus einer dunklen Ecke.
"Ja! Wer will das wissen?"
Langsam kamen aus der Ecke ein paar heruntergkommene Tennissocken. McSocky hatte ein ganz schlechtes Gefühl.
"Was wollen Sie von mir?" frage McSocky.
Die beiden Tennissocken antworteten nicht, sondern kamen McSocky nur bedrohlich näher. Er wich zurück, bis er mit seinen Fäden an die Rückseite der Schublade stieß.
Die Tennissocken kamen immer näher. McSocky wurde das ganze jetzt wirklich unheimlich und er versuchte aus der Schublade zu kommen, doch die beiden Socken hielten ihn fest.
"Hilfe!! HILFE!!!" schrie McSocky.
"Schrei nur so viel du willst. Es sind schon all hier in der Ebene heim gegangen," höhnte die größere der beiden Tennissocken.
McSocky wehrte sich so gut er konnte, doch die fiesen Socken waren zu zweit, größer und im kämpfen recht erfahren.
Sie begannen McSocke einzeln die Fäden rauszureißen. McSocky schrie vor Schmerz auf.
"McSocky, bist du da drinnen?" fragte auf einmal eine Stimme. McSocky erkannte diese Stimme als die von Sockowitsch und er dankte im stillen dem großen Stricker.
"McSocky?" fragte Sockowski, der soeben mit Sockowitsch die Schublade betrat
"Scheiße," zischte die kleinere der Tennissocken.
Die beiden Socken ließen McSocky los und rannten an den verduzten Sockowitsch und Sockowski vorbei.
"Haltet sie auf," rief McSocky, doch die Tennissocken waren schon vorbeigerannt.
"Scheiße, McSocky, Sie wurden ja übelst verletzt," rief Sockowski und das war das letzte was McSocky hörte, bevor er, vom Fadenverlust geschwächt, in Ohnmacht fiel.

.. to be continued

Freitag, 24. September 2010

Der lange Weg in die Arbeit

In einem Anfall von übermäßiger Sportlichkeit entschied ich mich mal mit dem Rad in die Arbeit zu fahren.
Laut googlemaps sollte die Strecke ca. 11 km lang sein, wenn ich durch den Perlacher Forst abkürze.
Nachdem ich den Grünwalder Berg radtechnisch überwunden hatte fand ich auch gleich den Weg in den Perlacher Forst. Ab da fingen dann meine Probleme an:
Beinahe wurde ich erst einmal von einem Rudel wilder Hunde gefressen.
Naja, wirklich gefressen hätten sie mich wohl nicht und wirklich wild waren sie wohl auch nicht. Es handelte sich, genau genommen, um Gründwalder Hunde, die von ihren Dogsittern Gassi geführt wurden. Da ich nicht ganz sicher war ob ich auf dem richtigen Weg bin ( ich hatte ein Navi dabei, dummerweise war die Batterie leer) fragte ich nach dem Weg. Wie es sich später rausstellen sollte, wiesen sie mich in die Irre.
Frohen Mutes radelte ich durch den idyllischen Forst. Die Vöglein zwitscherten und auch die fiesen Blondinen, die spazieren gingen und mich aus irgendeinen Grund hasserfüllt ansahen, konnten mir nicht die Laune verderben. Vielleicht hat ihnen meine wunderbare Zipfelmütze nicht gefallen.
Nach einiger Zeit kam ich zu einer Weggabelung und wählte den von den Dogsittern gesagten Weg. Nach einiger Zeit sah ich am Sonnenstand, dass die Richtung nicht so ganz stimmt. Also fragte ich erneut nach dem Weg. Leider schickten mich auch diese Leute in die Irre.
Ich entschloss mich selbst den Weg zu finden und radelte einfach in die richtige Himmelsrichtung. Das war aber dann auch suboptimal-schlau. Ich endete in einer Sackgasse.
Also fuhr ich wieder zurück und wählte den nächsten Weg. Mittlerweile wollte ich einfach nur aus dem doofen Wald wieder rauskommen.
Endlich entkam ich den KLauen des Perlacher Forsts. Weil ich doch irgendwie lernresistent bin fragte ich eine Gruppe Nordic Walkerinnen nach dem weitere Weg. Zuerst sahen sie mich ein wenig mitleidig an, weil es ja noch "voll weit ist."
Ihr Weg war ziemlich richtig und mit der Hilfe von Schildern konnte ich nach 1h20 endlich die Arbeit erreichen.
Über googlemaps habe ich meinen Weg nachvollzogen und es stellte sich heraus, dass ich meinen gemütlichen 11km-Weg in eine 20km-Hardcore-Radtour verwandelt hatte.

Egal, das Wetter war schön und so habe ich wenigstens etwas zu erzählen.

Polizeialltag in Sock City: McSockys nächster Fall?

Wird diese arme Socke McSockys nächster Fall?


Handelt es sich hierbei um eine Wasserleiche oder ist diese Socke noch zu retten?

Edmundo wird gegessen

Das ist Edmundo. Gleich wird er zerteilt werden:


Edmundo wuchs in unserem Garten. Mein Liebster hegte und pflegte ihn. Er verteigte ihn gegenüber Horden von bösartigen Schnecken und schreckte zum Schluss auch nicht vor chemischer Kriegsführung ( = Schneckenkorn) zurück. Edmundo wuchs und gedieh.
Als Edmundo ein kräftiges Orange angenommen hatte war es Zeit für die Ernte. Feierlich wurde er von seiner Pflanze geschnitten und wir bereiteten eine extrem leckere Kürbissuppe zu.
Mahlzeit!!

Dienstag, 21. September 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 5

... und weiter geht es mit den Abenteuer von McSocky und Co.

"Was willst du," schnauzte Blaustrumpf McSocky an, bevor dieser überhaupt dessen Dienstschublade betreten hatte.

"Sind Sie Blaustrumpf, Socke Kollege?" fragte McSocky überhöflich.

"Ja, wer bist du?"

"Ich bin McSocky und wir sind sicher nicht per Du."

Blaustrumpf musterte ihn hasserfüllt.

"Sie sind also tatsächlich Polizist. Eine Ringelsocke bei der Polizei. Das kann ich nicht gut heißen," zischte Blaustrumpf.

McSocky verließ die Geduld: "Das ist mir sowas von Scheißegal, ob Sie das gut heißen oder nicht. Wichtig ist nur, dass ich meinen verdammten Job mache und keine strickerverdammte Nazisocke wir mich davon abhalten die ehrlichen Socken von Sock City zu schütze und die Wahrheit ans Licht zu bringen."

Blaustrumpf schwieg, aber starrte McSocky weiter hasserfüllt an.

"Sie waren der erste Polizist am Mordtatort," sagte McSocky.

"Ja, das war ich," knirschte Blaustrumpf.

"Nun, ich bin für die weiteren Ermitlungen zuständig und brauch deswegen Informationen."

"Warum geht diese feine Buntsocke nicht einfach selbst zum Tatort und macht sich ein Bild," sagte Blaustrumpf gehässig.

"Dort war ich schon. Der Tatort wurde sabotiert."

"Wer macht denn so etwas?"

"Jemand, der etwas vertuschen will offensichtlich."

"Nun gut. Es ging kurz vor elf Uhr abends ein Anruf ein. Der hysterische Anrufer meinte, dass da etwas passiert war, aber außer der Adresse war nichts aus ihm herauszubekommen. "

"war das der Zeuge Orange Socke?"

"Ja, das war er. Ich bin dann gleich zum Tatort. Der Zeuge hat mich gleich hysterisch begrüsst."

"Wie war der Zeuge drauf?

"Was meinen Sie das?"

"Wie hat sich die orange Socke ihrer Meinung nach verhalten."

"Naja, das war eine ziemliche Weichsocke. Die paar rumliegenden Fäden haben den ziemlich aus der Fassung gebracht. Der war hysterisch ohne Ende."

"Hysterisch als ob er auf Persil ist?" 

"So ein Quatsch. Einfach ein verdammter Zivilist, der keine Fäden sehen kann. "

"Sie meinen also er hat sich benommen, wie jede normale Socke unter diesen Umständen."

"Natürlich, wieso? Was fragen Sie denn so blöd!"

"Die Glaubwürdigkeit des Zeuges wurde in Frage gestellt, weil er vor kurzem Schmerzmittel nahm, " erklärte McSocky.

"Ich habe schon mit mehr verdammten zugedröhnten Socken zu tun gehabt als jede andere Polizeisocke und ich sage Ihnen die Orange Socke war voll zurechnungsfähig!"

.. to be continued

Sonntag, 12. September 2010

Eine Gratwanderung: Vom Herzogstand zum Heimgarten

Schon seit Tagen war für das wochenende herrlichstes Wetter vorhergesagt.
Da sowohl ich als auch mein Liebster (besonder mein Liebster) in der Woche ein wenig gekränkelt hatte suchte ich im Internet nach einer etwas kürzeren, nicht zu argen Tour.
Da ich mich auf Graten immer etwas fürchte dachte ich, dass die Gratwanderung vom Herzogstand zum Heimgarten genau das richtige sei.
Den Aufstieg zum Herzogstand haben wir uns gespart und sattdessen die Gondel benutzt zusammen mit geschätzten 27 243 anderen Touristen. Bei den Touristen gab es echt alles:
Vom klassichen "Stöckelschuhtouristen" mit rosa Handtäschchen über rüstige Senioren bis hin zu Leuten im Jack-Wolfskin-Hochgebirgsoutfit.

Von dort oben hatten wir schon einen herrlichen Blick auf den Walchensee.

Zuerst sind wir, nachdem wir durch eine katholische Bergpredigt durch mussten, auf Serpentinen zum Pavillion des Herzogstands.

Von da oben hatte man eine ganz tollen Ausblick. Zum einen fangen hier die Berge an



zum anderen kann man die bayrische Seenplatte bestaunen.

Natürlich kam mir bei dem Anblick gleich die Folge von Pumuckl in den Sinn, wo er in der Schule ist und Badewannensee und Meister-Eder-See dem Schüler einsagt...
Wie auch immer: Wir sind dann weiter auf dem Grat gelaufen. Das Bild zeigt den Grat vom Heimgarten aus gesehen Richtung Herzogstand.

Lustig geht es bergauf und bergab.Immer wieder hat man die schönsten Ausblicke:


Eigentlich freute ich mich schon auf eine Rast auf der Heimgartenhütte. Dort ging es so zu und war so laut, dass wir lieber ein paar Meter absteits unsere Kaminwurzen und Brote gegessen haben.
Auf dem Rückweg zum Herzogstand hatten wir dann noch unser Tierelebnis:

Für den Weg abwärts mussten wir leider 1/2 h an der Gondel anstehen, da noch gefühlte 54 834 andere auch just zu dem Zeitpunkt auch runter fahren wollten.

Fazit: Eine echt schöne, nicht allzu anstrengende Wanderung, aber ein wenig Trittsicher sollte man schon sein, sonst hat man an den felsigen Stellen keinen Spaß.

Dienstag, 7. September 2010

Mr. Whites Brüder und Schwester



.. und ich kann es nicht oft genug betonen: In einen 924er passen ohne Umklappen der Rückbank 4 Kästen Bier rein. :)

Reminder an mich: Mr. White mal wieder waschen.

Donnerstag, 2. September 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 4

.. die dramatischen Ereignisse in Sock City nehmen weiter ihren Lauf

Als nächstes fuhr McSocky zum Tatort. Er wollte sich sein eigenes Bild machen.
"Hallo, McSocky," sagte Sockowitsch, der den Tatort sicherte.
"Servus Sockowitsch. Mach dir keinen Stress, ich schaue mich nur ein bisschen um."
"Äh, McSocky, also nachdem du angerufen hast, habe ich wie du gesagt hast alle Spuren beseitigt. Glaub mir, ich habe das gründlich gemacht."
"WAS?! Ich habe dich doch gar nicht angerufen," rief McSocky erstaunt, "du erkennst doch meine Stimme, oder nicht?"
"Die Verbindung war ziemlich schlecht. Du hast gesagt ich soll hier alles aufräumen und das habe ich getan."
"Sockowitsch, ich habe dich nicht angerufen."
"SCheiße, und ich habe hier alles sauber gemacht. Tut mir echt leid. Das man mich so leicht reinlegen kann hätte ich nicht gedacht. Wer macht so etwas?"
"Mach dir nichts draus, Sockowitsch. Das hätte jedem passieren können."
"Die Frage bleibt aber: Wer hat mich dann angerufen?"
"Du, Sockowitsch, ich fahre dann wieder zurück in die Hauptschublade. Die Nummer auf deinem Handy war wahrscheinlich unterdrückt."
"Ja,"sagte Sockowitsch kläglich, "aber du hast sie ja auch immer unterdrückt."
"Stimmt. Ich mag das einfach nicht, wenn jede Socke gleich sieht, dass ich ihn anrufe."
"Wenn du in der Hauptschublade bist, dann solltest du mit Blaustrumpf reden. Er war der erste Polizist am Tatort."
"Danke, mache ich."
"Ich sollte dich warnen: Die Socke mag keine bunte Socken. Für den sind eigentlich nur einfarbige Socken anständige Socken."
"Auch das noch! Merci für die Warnung."
"Machs gut, McSocky."

.. to be continued

"Mannfrauen" in Albanien

Hier gibt es eine interessante, kurze Reportage über "Mannfrauen" in Albanien. Diese schwören ihr Leben lang Jungfrau zu bleiben und können dann fortan als Mann weiterleben.
Eine Fotographin hat diese Frauen portraitiert.
Wenn ich es nicht gewusst hätte, so wäre ich gar nicht auf den Gedanken gekommen, dass das Frauen sein könnten..


Hier gefunden.

Montag, 30. August 2010

A-Team: Der Film



Samstag habe ich mir den A-Team-Film angeschaut. Als Kind liebte ich die Serie. Ja, mir ist klar, dass die Serie unglaublich dämlich ist, jede Folge eigentlich gleich ist und vollkommen unrealistisch. Mr. T und Murdoch waren meine Lieblinge. Aus der Serie lernte ich wichtige Lektionen:
  • es können 50 Bösewichter auf ein Mitglied des A-Teams mit Maschinengewehren schießen und keine Kugel wird treffen.
  • wenn ein Auto explodiert und danach in eine 50m tiefe Schlucht fällt werden die Insassen danach ein wenig groggy aber unverletzt aussteigen.
  • aus ein paar Bratpfannen kann man immer ein Auto zu einem Panzer aufrüsten.
Also habe ich mir eben am Samstag den Film angeschaut und bin schon vor dem Film voller Vorfreude im Sessel rumgerutscht.
Um es kurz zu machen: Der FIlm ist okay und ganz gute Unterhaltung mit ein paar recht guten Szenen (Panzerfliegen etc).
Allerdings fand ich ein paar Sachen doof: Es sind Leute gestorben und das A-Team hat Leute umgebracht. Es sind verschiedene Sachen explodiert und die Leute sind nicht wieder rausgekommen. B.A. hat einen Bösewicht ungespitzt in den Boden gerammt und der war tot. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass der wieder aufsteht..
Ich habe ja nichts gegen brutale Filme, aber hier fand ich es schon ein wenig unpassend. Ja, manchmal geht mir der "Wir müssen modern und damit noch härter und brutaler sein"-Gedanke bei Remakes schon auf den Geist
Ach ja, und dieses "Army-Ehre-Ranger"Geschwätz hat schon ein bisschen genervt.

Deswegen hier das unübertroffene Original:

Dienstag, 24. August 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 3

.. und schon geht es weiter in Sock City:

"Ich weiß was ich gesehen habe,"sagte die orange Socke ruhig.

"Socke," zischte Sockchi, "überlegen Sie es sich gut, was Sie hier behaupten. Wieviele Socken glauben denn einer Socke, die erst eine Lochoperation hatte."

"Sockchi, wagen Sie es nicht der orange Socke zu drohen," mischte sich Sockowski ein.

"Sockolino wird keine Panik in Sock City dulden. .. und er wird sich nicht von ein paar zugedröhnten Socken die öffentlich Ordnung kaputt machen lassen," sagte Sockchi und verließ das Zimmer.

"Da war wirklich eine Motte," sagte die orange Socke eindringlich.

"Mr. Orange Socke, ich werde nicht ruhen, bis die Wahrheit ans Licht kommt," verkündete McSocky.

"Das heißt Sie glauben mir?" fragte die orange Socke.

"Nun ja, Socke, Sie waren voll mit Schmerzmitteln. Trotzdem glaube ich dass Sie da was gesehen haben. Lassen Sie sich nicht von Sockchi oder anderen Handlangern Sockolinos einschüchtern," sagte Sockowski bestimmt. 

"Chef, ich werde mir mal die Überreste des Mordopfers anschauen," sagte McSocky.

"Tun Sie das, " brummte Sockowski, " und, McSocky, wir dürfen uns in dieser Sache keinen Fehler erlauben."


McSocky musste zu den obersten Schubladen. Dort wurden Beweismittel und die Überreste von Mordopfern gelagert.

"Hallo, McSocky," sagte eine alte weiße Socke, "lange nicht mehr gesehen. Was verschlägt Sie denn in die oberste Schublade?"

"Hallo, Dr. Sock. Ich möchte ein Mordopfer sehen."

Dr. Sock führte ihn zu den UNterschubladen, in denen die letzten Fäden der Verstorbenen lagerten.

"Hier drinnen liegt das Mordopfer," sagte Dr.Sock und öffnete das Fach.

"Äh, Dr. Sock, da ist nichts drinnen."

"Das kann nicht sein."

Dr. Sock beugte sich tief in das Fach.

"Beim Großen Stricker, die Leiche ist weg! Warten SIe, ich schaue in den anderen Schubladen nach."

Auch dort war das Mordopfer nicht zu finden.

"Dr. Sock, waren Sie in letzter Zeit immer hier oben."

"Nein, ich musste mal in die untereste Schublade um mit diesem Schnösel Sockchi zu reden."

"Das ist sehr verdächtig."

"Sei meinen doch nicht etwa, dass Sockchi etwas mit dem Verschwinden der Fäden zu tun hat?"

"Ich möchte keine Gerüchte in die Welt setzten, aber Sockchi oder vielmehr sein Chef, Sockolino, wollen hier was vertuschen."

.. da es jetzt Abendessen gibt, geht es später weiter in Sock City. To be continued...

Montag, 23. August 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 2

.. und jetzt geht es weiter in Sock City:

"WAS???!!!" rief McSocky, "Was soll der denn verbrochen haben. Sokkolaien ist doch die harmloseste Socke von ganz Sock City."
Sockowski sah ihn traurig an, dann sagte er: "Sokkolaien wurde neben einer vollkommen zerfledderten Socke gefunden. Jede Hilfe kam zu spät. Die Socke starb noch vor Ort."
"Und was sagt Sokkolaien dazu?"
"Er sagt, dass er sich an nichts erinnen kann und erst in der U-Haft zu sich kam."
"Wieder ein Tripp auf Persil?"
"Nein, dieses mal war es Ariel ultra."
"Verdammte Scheiße!!"
Wie jeder in Sock City wusste auch McSocky, dass Ariel Ultra die schlimmste Droge für Socken war und nicht selten zu Filmrissen von ganzen Tagen führen konnte.
"Es gibt jedoch einen Zeugen," sagte Sockowski zögerlich
"Aber mit dem stimmt was nicht, wenn ich deinen Tonfall richtig deute, Chef," vermutete McSocky.
"McSocky, es ist besser, wenn du einfach mit kommst."

McSocky und Sockowski gingen in die unterste Schublade, wo sich die Verhörschublade und die Zellen für die Untersuchungshaft lagen.
Zuerst gingen sie zu einer Verhörschublade.
"Mr. Orange Socke! Sie sind der Zeuge?!" rief McSocky erstaunt aus.
Die orange Socke, Größe 46, drehte sich langsam zu ihm um.
"Ja, und ich.." begann die orange Socke, aber ihr wurde das Wort von einer alten Wandersocke abgeschnitten.
"Nichts hat er gesehen," sagte die Wandersocke überzeugt.
Sockowski seufzte.
"McSocky, dass ist Sockchi, der Stellvertreter von Sockolino," stellte Sockowski vor.
"Wow, sie sind der Stellvertreter unseres Bürgermeisters. Freut mich Sie kennenzulernen," sagte McSocky.
Sockchi ignorierte ihn und wand sich an Sockowski:"Wollen Sie eine Panik in Sock City. Wollen SIe das wirklich!?"
"Ich will nur die Wahrheit rausfinden," brummte Sockowski.
"Die Wahrheit! Das ich nicht lache! Sie wollen doch nur ihren Kollegen schützen, die zugedröhnte Junkiesocke," höhnte Sockchi.
"Sockchi, mein Job ist es die Socken von Sock City zu schützen. Sie es vor Socken wir Ihnen oder auch vor einer Mottengefahr. Wobei, beim großen Stricker, die Motten mir als das kleinere Übel scheinen,"sagte Sockowski.
"Äh, Chef, hast du eben "Motten" gesagt?" fragte McSocky erschüttert nach.
"Jawohl, McSocke," mischte sich die orange Socke ein, "ich habe nämlich eine Motte und ihre Larven gesehen. Sokkolaien ist unschuldig."
"Das können Sie gar nicht beurteilen," fauchte Sockchi.
"Scheiße, eine Motte in Sock City," rief McSocky entsetzt.
Anmerkung der Autorin: Bei der letzten großen Mottenplage von '54 wurde jede dritte Socke ernsthaft verletzt und mehr als 10% der Socken von Sock CIty wurde durch eine Larve getötet.
"Diese orange Socke, Ihr Zeuge, Sockowski," schnaubte Sockchi,"kam direkt von einer Lochoperation und war bis zum letzten Faden voll mit Schmerzmittel. Der war nicht weniger stoned als ihr verdammter zugedröhnter Kollege!:"

.. to be continued, wenn ich entschieden habe, ob es ein Happy End gibt oder nicht

Sonntag, 22. August 2010

Schlammschlacht in den bayrischen Voralpen: Der Weg auf den Brünnstein

Einer Freundin habe ich es schon vor langer Zeit versprochen sie mal mit in die Berge zu nehmen.
Google sei dank habe eine hübsche, nicht allzu schwere Bergtour gefunden, die auch nicht allzuweit weg ist: Nämlich der Brünnstein beim Sudelfeld.
Da mein Liebster kränkelnd daheim war war ich die erfahrene Bergsteigerin unserer kleinen Zweiergruppe. Das war für mich schon eine ungewohnte Rolle. Man fühlt sich als der "Erfahrene" doch irgendwie verantwortlich.

Um halb 7 Uhr morgens (!!) habe ich Eva abgeholt und wie der Routenplaner versprochen hat waren wir gegen halb 8 dort am Parkplatz. Das Wetter hätte besser nicht sein können.

Der Weg ging sehr abwechslungsreich erst durch den Wald und dann über Wiesen.

Leider hatte hier wohl in den vergangen Tagen ordentlich geregnet, so, dass man zum Teil durch tiefen Schlamm stapfen musste bzw. aufpassen musste nicht in ein Schlammloch zu fallen. Natürlich bin ich in ein richtig schönes Schlammlöchlein gestiegen. Sowohl meine als auch Evas Beine waren danach bräunlich beschmiert. Wieder Erwarten bin ich aber in kein Schlammloch gefallen.

Nachdem wir dann durch das nächste Wäldchen hochgestiegen sind kamen wir an eine breitere Straße auf der es gemütlich zum Brünnsteinhaus ging.

Von dort aus ging es den Dr. Julius Mayr Klettersteig hoch zum Gipfel. Da Eva noch nie so etwas gemacht hatte und der Klettersteig laut Internet exzellent für Anfänger geeignet ist haben wir uns dachte ich, dass er eine gute Wahl ist um mal in so etwas reinzuschnuppern.
.. und tatsächlich. Der Klettersteig war exzellent gesichert und an keiner Stelle schwer. Ich hätte ihn eher als gesicherten Bergsteig bezeichnet, aber gut. Schwindelfrei und Trittsicher sollte man jedoch schon sein, sonst hat man da keinen Spaß dran.
Zuerst ging es durch eine kleinen Felsspalt.

Dann ging es ein bisschen am Fels entlang, wobei man ein paar mal auch mit den Händen zupacken musste.

Oben erreicht man eine kleine Kapelle. Zum eigentlich Gipfel auf 1619m muss man dann noch ein kleines Stückchen am Grat gehen:

Über den Normalweg ging es dann wieder zum Brünnsteinhaus.

Nachdem wir uns dann an der Hütte mit Nudeln (eva) bzw. Pfannkuchensuppe und einem alkoholfreien Flötzinger (ich) gestärkt hatten machten wir uns auf den Rückweg.

Dabei warfen wir von unten noch einen letzten Blick auf den Brünnstein.

Dienstag, 17. August 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 1

Unruhig lief Sockowski durchs Büro. Die Türo öffnete sich und McSocky schritt gut gelaunt durch die Tür.

"Morgen, Chef," posaunte er.

"Verdammt, McSocky, wo waren Sie nur,"blaffte Sockowski.

"Chef, Sie wissen doch, dass ich eine halbe Stunde von meiner Schublade hierher brauche und ich habe es sogar in zwanzig Minuten geschafft. Außerdem ist Sokkolaien noch gar nicht da," sagte McSocky.

"Sokkolaien wird nicht kommen," sagte die alte Socke düster.

"Was? Wieso? Hat der Arsch schon wieder Urlaub. Der war doch erst vor kurzem in Sockistan," beschwerte sich McSocky.

"Sokkolaien sitzt in Untersuchungshaft. Er steht unter Mordverdacht!"

.. to be continued

Sonntag, 15. August 2010

Hoch auf den Hochiss

Am Samstag ging es ins Rofangebirge auf den Hochiss. 

Da wir dieses mal tatsächlich nur eine gemütliche Tour vorhatten sind wir mit der Gondelbahn bis zur Erfurte Hütte gefahren.


Schon von dort hatte man eine herrliche Aussicht auf das Rofangebirge. 

Auf einem leicht matschigen Weg ging es dann Richtung Hochiss, dem größten Berg des Rofangebierges. Der Weg war so gut ausgeschildert, dass man den Weg nicht verfehlen konnte. 

Das Wetter war wunderbar und wir haben befürchtet, dass außer uns noch tausend weitere Touristen den Weg auf den Hochiss finden. Die Massen hielten sich jedoch im Grenzen. Auf dem Hochiss selber waren zwar schon einige andere Leute, aber dafür, dass eine Seilbahn so hoch führt ging es schon. 

Wir sind dann vom Hochiss weiter gegangen Richtung Dalfazer Alm. Auf dem Weg waren wir ziemlich allein, was sehr schön war. Wir hätten auch auf einem Steg zum Dalfazer Roßkopf gehen können, aber mir war eher nach gaaaanz gemütlicher Wanderung zumute. Schließlich galt es bis auf ein kleines Stück, wo man mal die Hände benutzen musste, keine Schwierigkeit zu bewältigen. 

Wir hätten auf den Weg auch Richtung Kotalm abbiegen können, aber den Namen fanden wir so zwielichtig, dass wir es lieber gelassen haben :)

Auf der Dalfazer Alm gab es dann das wichtigste einer jeden Bergtour:

Ein gute Weißbier!!

Von der Alm aus konnte man den gesamten Achensee überblicken, den Segelbooten zuschauen und sehen wie die Wolken über die Berge getrieben wurden.

Ich bin jetzt ganz heiß auf die nächste Bergtour. Diese Rundwanderung hat echt viel Spaß gemacht! Prost!