Samstag, 23. Juli 2011

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 8

McSocky fand sich gegenüber von drei Socken. Zwei weiße Tennissocken umrahmten eine lange Nylonsocke.
"Was hast du denen erzählt?" herrschte ihn die Nylonsocke an. Das war die gleiche Socke, die ihn auch gesagt hatte, dass er einsteigen sollte.
"Nichts habe ich erzählt!" sagte McSocky.
"Sie lügen," bezichtigte die Nylonsocke und nickte der rechten Tennissocke zu. Diese beugte sich vor und zog schmerzhaft an einen von McSockys Fäden. Er schrie vor Schmerzen auf. Die Tennissocke ließ ihn los. McSocky massierte sich die schmerzende Stelle.
"Was sollte das denn," empörte er sich.
"Sie waren zwei Tage bei der Polizei in U-Haft. Natürlich haben Sie denen was erzählt und ich will genau wissen, was Sie denen gesagt haben," sagte die Nylonsocke. Dann wand er sich an die linke Tennissocke: "Strümpfli, zeig Sock-Sock was ihn erwartet, wenn er nicht kooperiert."
Die Tennissocke holte einen Beutel hervor und zog daraus mehrere Fäden hervor. Die Fäden mussten von unterschiedlichen Socken stammen. McSocky würgte.
"Und jetzt reden Sie. Ich will alles wissen," befahl die Nylonsocke.

Montag, 11. Juli 2011

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 7

McSocky vibrierten alle Fäden. Er wusste nicht, wann er das letzte mal so aufgeregt gewesen war.
Langsam ging er durch die Schubladen. Er nahm all seinen Mut zusammen und verließ das Polizeihauptquatier. Er trat auf die Straße. Socken aller Art waren zu sehen. Eine Gruppe Nylonsocken hastete an ihm vorbei.
Eine schwarze Socke rempelte ihn an und McSocky taumelte gegen eine rote Stricksocke.
"Hey, pass doch auf," beschwerte sich die rote Stricksocke.
McSocky lief langsam weiter ohne der roten Socke eines Blickes zu würdigen.
Ein Fahrzeug hielt neben ihm.
"Was für eine Bonzenschleuder," dachte sich McSocky.
"Steig ein," hört er eine Stimme. Die Socke, zu der die Stimme gehörte konnte er nicht sehen. Die Scheiben waren abgedunkelt.
McSocky tat wie ihm geheißen.

Montag, 4. Juli 2011

Die Pumpgun erobert das Airpower 2011

Das Airpower in Zeltweg ist eine von Europas größten Flugshows. Veranstalter sind das österreichische Bundesheer, das Land Steiermark und, wie könnte es in Österreich anders sein, Red Bull.
Bewaffnet mit Zelt, Grill und Campingstühlen machten wir uns Freitag Mittag auf den Weg in die Steiermark.
In Zeltweg angekommen herrschte straßenmäßig Chaos. Die Flugshow war nämlich schon am Freitag und somit vermischten sich Leute, die heim wollten mit den Leuten, die gerade gekommen waren zu einem bunten Tohuwabohu. Da wir erkannten, dass mit dem Auto gerade kein durchkommen zum Zeltplatz war, parkten wir das Auto etwas entfernt und schleppten in unglaublicher Anstrengung unser Zeug zum Campinggelände. Ein Zwischenstopp beim Hofer ( = Aldi) ermöglichte es uns noch uns mit ausreichend Proviant zu versorgen.
Nachdem wir die Zelte aufgebaut haben, labten wir uns an unserem leckeren Fleisch und bald schon war es Zeit in den Schlafsack zu kriechen.
Der Campingplatz war sehr spartanisch und ein paar mehr Dixiklos hätten nicht geschadet, aber für eine Nacht hat es schon gepasst.
Die Nacht war ziemlich laut und ich schlief nicht besonders gut.
Bald war morgen und wir mussten aus den Federn und möglichst weit vorne zu sitzen.
Tasächlich ergatterten wir Plätze in der zweiten Reihe. Dort richteten wir uns dann häuslich ein und bereiteten den verdienten Espresso zu.

Die Show ging durchgehend von morgens 9 Uhr bis um 18h30.
Besonders gut haben mir die Kunstflugstaffeln gefallen.
Hier sieht man die Jets des Breitling Jet Teams, der größten zivilen Kunstflugstaffel der Welt, die mit Jets fliegt.

Anhand der Farben ist es leicht zu erraten aus welchem Land diese F-16 stammt:

Richtig! Holland!
Hier wurde vorgeführt, wie man mit zwei Eurofightern ein Transportflugzeug abfängt.

Dazu ist das Transportflugzeug oben gekreiselt und dann sind die zwei Eurofighter gestartert. Kurzer Anlauf, dann ging es quasi senkrecht nach oben. Die Dinger machen vielleicht einen Lärm. Ich war heilfroh um meine Ohrstöpsel!
Eine der besten Kunstflugstaffeln war die "Patrouille Suisse".

Mit unglaublicher Präzision sind die Jungs Figuren geflogen, dass mir der Atem gestockt hat. Ihre Figuren hatten sehr schweizerische Namen: Da gab es natürlich das "Matterhorn" und den "Gotthard-Tunnel", aber auch "Roger Federer" und der "Melkstuhl" durften nicht fehlen. Das Programm musste einmal kurz unterbrochen werden, als sich ein Storch (!) in den Luftraum verirrten. So mussten die schweizer Überschalljets ein paar Minuten kreisen bis der Storch weg war.
Den krönenden Abschluss bildete die "Frecce tricoleri", die Kunstflugstaffel des italienischen Militärs und die größte der Welt.

Und wie es sich gehört war dann nochmal großes Kino angesagt:

Den Heimreisestau entgingen wir taktisch klug indem wir erst noch das restliche Fleisch grillten und uns dann erst zwei Stunden später Richtung Heimat in Bewegung setzten.