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Mittwoch, 13. März 2013

Blogparade: Lieblingsbücher Eurer Kindheit

Erzählmirnix hat eine Blogparade über die Lieblingsbücher der eigenen Kindheit gestartet.
Da mache ich gleich mal mit:

Als Kind habe ich "Hier kommt McBroom" geliebt. Besonders, wenn mein Vater es uns vorlas.
Was soll ich sagen, ich finde das Buch immer noch cool. *WillJillHesterChesterPeterPollyTimTomMaryLarryundKleinKlarinda* vs. Heck Jones, yeah!
Das ist ein Buch, dass ich definitiv mal meinem Nachwuchs vorlesen werde.

Und dann wären noch die Narniabücher:

Ich war schon immer ein rechter Fantasyfan.

Die "Bille und Zottel"-Bücher habe ich geschätzte 12 385 547 mal gelesen.


Montag, 20. August 2012

Von Wöchnerinnen, dem Baby auf dem Feld und Wiedergängern

Mehrere Leute haben mir schon im halb im Spaß erzählt, dass "damals" die Frauen auf dem Feld ihre Kinder bekommen haben und direkt danach weiter mit der Ernte geholfen haben/am nächsten Tag wieder in der Fabrik waren. Daraufhin kommt dann eben, wie gut es werdende Mütter heutzutage in Deutschland haben, da frau nach der Geburt noch 8 Wochen im Mutterschutz ist.
Doch stimmt das wirklich? War das "damals", was auch immer "damals" ist, wirklich so? Haben die Frauen nach der Geburt wirklich nach nur wenigen Tagen wieder voll gearbeitet? Sind wir Frauen heutzutage wirklich so verweichlicht?
Schon die Begriffe "Wöchnerin" und "Wochenbett" weisen darauf hin, dass es nach der Geburt einen Zeitraum gibt, der mehrere Wochen umfasst und das dass ganze mit liegen/schonen zu tun hat.

(Kurzer Flashback in meine Kindheit: In den ganzen Märchen sind doch die Mütter immer im Wochenbett gestorben und deswegen hat der Vater immer die böse Stiefmutter geheiratet. OMG)


Ich habe mal ein bisschen im Internet recherchiert:
Nach der christlichen Lehre galt die Wöchnerin als unrein. Also direkt wieder raus aufs Feld um dort bei der Ernte zu helfen - wohl eher nicht. Sie sollte ja nicht das Haus verlassen und galt als besonder anfällig für den Teufel und Dämonen.So einen Unheilbringer braucht man sicher nicht auf dem Feld.
Ach ja, und wenn eine Wöchnerin im Kindbett starb konnte sie als Wiedergänger zurück kehren.
Hierbei handelt es sich jedoch um das mittleralterliche "Damals".

Ich schau dann mal, ob ich was etwas aktuelleres finde:
In Deutschland gibt es seit 1878 ein Mutterschutzgesetz. Allerdings sah es nur 3 arbeitsfreie Wochen vor. Das aktuelle Gesetz wurde aber schon 1952 beschlossen, was ja auch 60 Jahre her ist. Das heißt heute ca. 80-jährige haben schon davon profitiert.

Vielleicht sind wir Frauen von heute doch nicht so furchbare Mimöschen, Jammerlappen und Faulpelze, als die wir immer wieder gerne dargestellt werden.

P.S: In anderen Kulturen gibt es die Wochenbetttradition offenbar auch.