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Samstag, 2. Januar 2016

Hüttenübernachtung in den Tuxer Alpen

Endlich mal wieder in die Berge, war die Devise Ende August.
Wir wollten unbedingt mit unserem fast 3-jährigen auf eine Hütte und dort übernachten.
Der Weg sollte also nicht zu weit sein und auch für eine Schwangere gut machbar sein.
Die Wahl fiel auf die Rastkogelhütte. Der breite Weg lief mit sanfter Steigung die 300 Hm zur Hütte.

Da hinten ist die schon die Hütte



Die Rastkogelhütte
 Da ich schon bei einer anderen Hütte angerufen hatte und diese voll, dachte ich eigentlich, dass auch in der Rastkogelhütte einiges los sein würde. Dem war nicht so. Außer uns waren noch 3 weitere Übernachtungsgäste anwesend - und das bei insgesamt 80 Schlafplätzen.

Muh!

Blick auf die Hütte

Hoch oben

Am nächsten Tag ging es Richtung Kraxenträger. Unser Bub sauste den Berg nur so hoch. Ich selbst spürte durchaus die Höhe und das Gewicht meines Bauchbewohners. Weiter und Höher wären mir wohl schon zu viel geworden. So war es für uns alle ideal. :)
Eine ganz wunderbare Familientour.

Dienstag, 20. November 2012

Fahrten im Oldtimer


Falls jemand heiratet und noch ein schönes Hochzeitsauto sucht: Fahrten im Oldtimer kann ich nur empfehlen. :)

Samstag, 7. Januar 2012

Frieren in Regensburg

Ich war noch nie im schönen Regensburg. Also beschlossen wir spontan der Stadt an der Donau einen Besuch abzustatten.
Dort haben wir für eine Nacht residiert:

Das Frühstück nahmen wir unter einer goldverzierten Stuckdecke ein.
Draußen war es kalt, so richtig kalt. Nur richtig kalt ist es ja nicht schlimm, aber zudem war es naß und windig.
Da wir aber so verdammt hart sind, sind wir trotzdem durch Regensburg getigert.
Doch zuerst brauchte ich was zum Essen. Hungrig bin ich schlichtweg unausstehlich.
Die schreckliche Pumpgun wurde dann mit ein paar Würstl und Sauerkraut in der angeblich ältesten Würstbude der Welt besänftigt.


Anschließen trotzten wir dem eisigen Wind und gingen Richtung Rathaus.
Die beiden Jungs auf dem Bild sind "Schutz und Trutz".

Wir machten eine Führung durch das Rathaus mit. Das war sehr interessant, aber drinnen war es genauso kalt wie draußen. Der einzig wärmere Raum war dann unten in der Folterkammer. Schon komisch, dass man sich dort unten Wohl fühlen kann.
Das unfreundliche Wetter hatte jedoch den Vorteil, dass das Essen und warme Getränke noch besser geschmeckt haben, als sie es sonst tun.
Am nächsten Tag war es genauso kalt, aber dafür regnete es nicht mehr.
Der Regensburger Dom strahlte fast märchenhaft in der Sonne.

Wir waren natürlich auch im Dom und wir haben sogar *Wirklich große Überraschung* eine Messe besucht. Nein, es hat nicht weh getan und wir sind, wider Erwarten, nicht in Flammen aufgegangen. Jetzt wird sich der eine oder andere Fragen, was ich im Gottesdienst zu suchen habe. Nunja, wir wollten die Orgel hören und mussten dann wohl oder übel auch die Predigt mit anhören.
Nach einer Stadtführung war es dann langsam an der Zeit heim zu fahren.

Freitag, 18. Februar 2011

Die Pumpgun trifft einen gelben Engel

Gestern abend hatte ich geplant ins Training zu gehen. Irgendwie hatte ich aber nicht so richtig Lust. Ich suchte schon nach einer Ausrede um vor mir selbst zu rechtfertigen, dass ich so faul bin.
Manchmal gehen Wünsche in Erfüllung, die besser nicht in Erfüllung hätten gehen sollen...

Ich stieg in mein geliebtes Auto und startete den Motor. Zu meinem großen Schrecken ging das Ölkännchenlicht nicht aus und der Öldruckmesser zeigte nichts an. Erschrocken machte ich den Motor wieder aus. Auf dem doofen Parkplatz war es stockfinster und ich musste erst ein wenig im Motor rumwühlen bis ich endlich das Ölstäbchen fand. Genaue Betrachtung ergab, dass ich eigentlich derzeit die optimale Ölmenge in meinem Auto hatte.
Also dann Handy gezückt und den Liebsten angerufen, der auch prompt kam, trotz fieser Erkältung.
Mittlerweile war ich schon ein wenig panisch geworden, da ich in der Gebrauchsanweisung des Autos eher ungute Sache über die Ölpumpe las und im Geiste schon einen Motorschaden sah.
Im Manual wurde eindringlich davor gewarnt mit dem Auto zu fahren solange das Manometer keinen Druck anzeigt.
Auf jeden Fall brachte mich mein Liebster heim. Ich habe mich die ganze Nacht um mein Auto gesorgt.
Am nächsten Tag fuhr ich mit dem Auto meines Liebsten in die Arbeit.
Ich beschloss früher Schluss zu machen und mein geliebtes Auto vom ADAC zur nächsten passenden Werkstatt schleppen zulassen.
Das mit der passenden Werkstatt erwies sich als nicht so einfach. Ich rief in einigen Werkstätten an: Entweder trauten die sich die Reperatur eines so alten Porsches nicht zu oder es waren dann doch Werkstätten, die sich auf 911er only spezialisiert hatten oder die nahmen gerade keine Aufträge an, weil sie die nächsten zwei Wochen auf der Rennbahn sind oder sie wollten mir von Anfang an einen Motorschaden einreden..
Ich war mit den Nerven ziemlich am Ende.
Endlich fand ich eine Werkstatt in der Nähe, die auch 924er repariert.
Sogar eine halbe Stunde zu früh rollte der ADAC-Mann auf den Parkplatz.

Ich schilderte dem jungen Mann meine Misere. Er nickte und stocherte ein wenig im Motor rum.
"Probieren Sie es jetzt aus," sagte er.
Ich steckte den Schlüssel ins Zündschloss und .. pfeilgrad.. das rote Lämpchen erlosch und das Manometer zeigte den üblichen Druck.
"Jaja," sagte der gelbe Engel, " in 95% der Fällen ist es nur ein Kontaktproblem."
"Und bei den anderen 5?" wollte ich wissen.
"Da ist es dann die Ölpumpe und dann ist der Motor ganz schnell hin."
Er riet mir, dass ich doch nochmal bei einer Werkstatt vorbei schauen sollte.

Überglücklich tuckerte ich mit meinem wieder gesunden Auto zur Werkstatt meiner Wahl, unschwer zu erkennen an den schönen Autos, die im Hof standen. Alles sah so gepflegt aus, dass ich mich direkt ein wenig schämte mit meinen strotzdreckigen Porsche hier aufzuschlagen.

Der Besitzer, ein freundlicher älterer Herr, wollte mein Autos erst da behalten. Als ich jedoch erzählte, dass ich sonst kein Auto habe und sonst nicht mehr aus dem Dorf weg kann, ging er direkt mit raus um zu schauen was tatsächlich gemacht werden muss.
"Passt schon," sagte er schließlich,"Sie wissen schon, dass das einer der letzten 924S ist. Den müssen Sie schon gescheit pflegen."
"Jaja," sagte ich.
"Der fährt fei noch lange, wenn Sie den gescheit pflegen."
"Ja, werde ich," antwortete ich.
"Ja mei, ich habe selber den 944er. Das sind schon zuverlässige Autos."
Ich stimmte zu.
"Mei, und bitteschön checken Sie mal wieder den Reifendruck. "
.. und in der Tat war der Druck in meinen Reifen viel, viel, viel zu niedrig. Eigentlich hatte ich Glück, dass ich keinen Platten bekommen habe.

Jetzt hoffe ich, dass wieder viele Monate ins Land gehen bevor mein geliebtes Auto wurde Mätzchen macht. Mittlerweile glaube ich, dass mein Auto eigentlich nur simuliert hat, da ich ihn vernachlässigt habe indem ich erst auf Dienstreise und dann ein paar Mal mit dem Radl in die Arbeit sauste.

Sonntag, 3. Oktober 2010

Schneeschlacht am Mittenwalder Hoehenweg

Ich war damals frisch mit meinem Liebsten zusammen und wir fuhren nach Mittenwald. Er zeigt auf das Panaroma des Karwendels und meinte, dass der Mittenwalder Höhenweg da oben entlang geht und dass wir den auch mal machen.

Diesen Samstag war es dann endlich soweit. Wir beschlossen diesen Klettersteig zu gehen, nachdem wir den Wetterbericht studiert hatten und natürlich die entsprechende Ausrüstung gepackt hatten.
Wir beschlossen die Karwendelbahn (die, bei welchem man bei diesem extrem hässlichen "Fernrohr" rauskommt) für den Aufstieg zu nutzen. Schließlich sind es von MIttenwald dann doch ca. 1200m Höhenmeter und wir wollten uns die Kräfte für den Höhenweg sparen.
Auf 2200m war schon der erste Schnee gefallen.

Zuerst war mir ein wenig mulmig zumute, da ich mir nicht sicher war, ob man den Weg auch bei so viel Schnee noch gehen kann. Wir beschlossen bis zum Einstieg des Klettersteigs zu gehen und dort zu entscheiden.
Der Schnee war so griffig, dass wir dann doch in den Klettersteig eingestiegen sind. Natürlich waren wir an den entsprechenden Stellen brav gesichert.
-> Fotobeweis:

Das schöne war, dass bei diesen Bedinungen nicht besonders viel Verkehrt hier oben herrschte. Ich habe mir sagen lassen, dass bei schönem Wetter die Leute sich gegenseitig fast zertreten. (So wieheute auf dem Oktoberfest, von dem wir bald geflüchtet sind, aber das ist eine andere Geschichte)

Es ging dann bergauf und bergab und dann weiter bergauf und ... ich glaube ihr versteht, was ich meine :)

Das schöne am Schnee hier ist, dass die Bilder ziemlich K2-Erstbesteigungs-Eiger-Nordwand-Tschechenroute-beeindruckend aussehen. :)
Tatsächlich war es aber gar nicht so wild. Der Schnee war sehr griffig und die meisten Stellen waren tatsächlich trocken und man konnte sich überall mit seinem Klettersteigset einhängen.

.. und es geht weiter und weiter..

Die ganze Zeit über hat man einen wunderbaren Ausblick. Zum Beispiel Richtung Dreitorspitze:

..oder ein Blick in die Tiefen der Alpen:

.. oder runter in das Tal.

Irgendwann war dieser Klettersteig zuende und wir stiegen ab zur Brunnsteinhütte. Wir Helden hatten nämlich unsere Brotzeit in Mr. White vergessen.
Dort gab es das schönste einer jeden Wanderung: Ein Weißbier!

Dann ging es durch den Herbstwald zurück nach Mittenwald.

Auf Wiedersehen, schönes Karwendel. Bis zum nächsten Mal!

Montag, 9. August 2010

Nur die harten sind im Garten


Blick auf den Garten meiner Eltern. Es blüht, grünt und gedeiht gerade so schön, dass es eine Sünde wäre kein Bild davon ins Blog zu setzen. :)