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Montag, 5. September 2016

Aufruhr in Sock City: Eine Socke sieht rot! Teil1

Das Telefon klingelte. McSocky sah aus seiner Schublade. Das Telefon tobte weiter.
Der Anrufbeantworter ging ran.
"Hey, McSocky," sagte Los Sockos, "heb ab! Ich weiß, dass du da bist!"
Müde starrte die Ringelsocke auf den Apperat.
"Komm schon Socke! Sprich mit mir," versuchte Los Sockos ihn zu überzeugen.
McSocky schüttelte stumm den Kopf und sankt weiter am Fenster in sich zusammen.
Als ob Los Sockos es gesehen hatte sagte: "Na gut, dann halt nicht, aber ruf mich doch zurück. Wirklich, Socke! Es geht um Sokkolaien!.."
Mit einem Ruck setzte sich McSocky auf.
".. ruf mich einfach zurück. Okay?! Es ist echt wichtig"
Damit legte Los Sockos auf.

Dienstag, 26. April 2016

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 11

Sokkolaien krallte sich auf einmal an McSocky fest.
"Du musst ihn kriegen, hörst du," keuchte er, "versprich es mir."
"Ruhig Sokkolaien, der Arzt ist gleich da," versuchte McSocky ihn zu beruhigen.
"Versprich... es... mir," sagte Sokkolaien. Die Worte kamen nur noch abgehackt.
McSocky unterdrückte die Tränen. Er nickte.
Sokkolaien seufzte und wurde in McSockys Fäden schlaff.
"Nein," schrie McSocky.
Starke Fäden wollten ihn von Sokkolaien wegziehen.
"McSocky, wir müssen uns jetzt um ihn kümmern," sagte eine grüne Sanitätersocke sanft.
Er ließ seinen Kollegen los. Die Sänitätersocken wuselten emsig, um Sokkolaien umher.
Die Ringelsocke sah wie versteinert auf Sokkolaien.
"Verdammt McSocky," sagte Sockowski, der neben ihm aufgetaucht war.
Sokkolaien wurde auf eine Trage geladen und im Laufschritt davon gefahren.Eine Sanitätersocke blieb zurück und ging zu Sockowski.
"Wir versuchen alles, was möglich ist, aber es sieht nicht gut aus," sagte er. Dann drehte er sich um und folgte seinen Kollegen.
"Das werden sie büßen," knirschte McSocky.
"Verdammte Mcsocky, tu nichts unüberlegtes. Das hilft Sokkolaien auch nicht weiter," sagte Sockowski.
"Ich werde dafür sorgen, dass so etwas nie wieder passiert," sagte McSocky entschlossen. Tränene liefen seine Fäden runter.
 "McSocky, sei vernünftig."
"Vernunft!?" McSocky lachte bitter, "die Vernunft hat uns bisher nicht weiter geholfen. Wir brauchen keine Vernunft mehr, wir brauchen Taten."
"McSocky, bitte," flehte Sockowski.
"Nein, Chef! Die sind zu weit gegenagen. Jetzt werden sie büßen!"
Mit starrem Blick verließ er die Schublade. 
Sockowski sah ihm hinterher.

Das Ende?

..wird Sokkolaien überleben?
 Kann Sockowski diesen Schicksalsschlag überwinden?
McSocky kehrt bald wieder zurück in "Aufruhr in Sock City: Eine Socke sieht rot!"

Sonntag, 10. April 2016

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 10

Verzweifelt versuchte McSocky Sokkolaiens Fäden zusammen zu halten.
"Wir brauchen einen Arzt," rief jemand im Hintergrund.
"Sokkolaien, halte durch," flüsterte McSocky.
"Das Arschloch konnte entkommen?" fragte Sokkolaien leise. Das Sprechen viel ihm offensichtlich schwer.
McSocky nickte.
"Verdammt nochmal, wo bleibt der Arzt," schrieh die Hintergrundstimme erneut.

...*gähn*: schon halb 10 -  jetzt muss ich aber ins Bett.

Montag, 4. April 2016

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 9

Die große weiße Socke rannte in die Schurwollsocke und beide gingen in einem Gewirr aus Fäden zu Boden. Die Schurwollsocke klammerte sich mit aller KRaft an ihren Angreifer fest. Die weiße Socke riss sich rigendwie wieder los und ließ dabei ein paar Fäden zurück.
"Sokkolaien," rief McSocky, der seinen Kollegen alleine am Ende des Ganges erblickte:, "Du musst unter allen Umständen diese Socke aufhalten."
Wenn Sokkolaien die weiße Socke nicht aufhielt, dann würde diese fliehen. Das konnte McSocky auf keinen Fall zulassen. Er beschleunigte sich noch einmal.
Sokkolaien nickte ernst und rannte los und kollidierte im vollen Lauf mit der Verbrechersocke. Abermals ging diese in eiem Haufen aus Fäden zu Boden. Er versuche sich loszureißen, doch Sokkolaien war stur und ließ nicht los. Ganz fest hatte er seine Fäden in die der anderen Socke vergraben.
McSocky sah ein Aufblitzen. Die weiße Socke hatte eine bisher verborgene Schere aus seinem Inneren geholt und schnitt auf Sokkolaien ein. Doch dieser ließ nicht los. Schneller als jeder Gedanke schnitt der Verbrecher weiter und es flogen Sokkolaiens Fäden.
Gerade als McSocky die kämpfenden Socken erreicht hatte und mit einem Faden die weiße Socke berührte, konnte Sokkolaien nicht mehr. Triumphierend sauste die weiße Socke davon. Sokkolaien brach in McSockys Fäden zusammen.

Sonntag, 13. März 2016

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 8

"Wer sind Sie?" versuchte McSocky Zeit zu schinden.
Die weiße Socke machte sich nicht die Mühe zu antworten, sondern warf sich mit einer blitzartigen Bewegung auf die bunte Ringelsocke.
Da öffnete sich die Schublade.
Die weißen Socke fluchte.
McSocky flitze davon und kollidierte mit der grauen Streifenpolizeisocke.
"Wolle und Nadel," fluchte diese.
Die weiße Socke verließ nun ebenefalls die Schublade und sauste an dem grau-bunten Wollknäuel, den die beiden Socken bildeten vorbei.
"Keine Zeit für Erklärungen: Wir müssen diese Socke aufhalten," rief McSocky und jetzt war er es, der der weißen Socke nachjagte.
"Haltete die Socke," schrie die graue Streifenpolizeisocke mit ihrer besten Streifenpolizeistimme.
Die Gespräche im Gang verstummten.
Ein paar Socken, eine Tennissocke, eine Seidensocke Größe 33 und eine Schurwollsocke stellten sich der weißen Socke fest in den Weg.

Dienstag, 10. September 2013

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 7

McSocky versetzte der weißen Socke einen heftigen Schlag.
Der Angreifer stöhnte auf, aber ließ nicht los. Im Gegenteil, er würgte McSocky umso heftiger. Die Ringelsocke zappelte wie wild, doch die weiße Socke wand sich nur umso mehr um ihn.
McSocky stemmte sich gegen die Schubladenwand und versuchte seinen Gegener die Fäden abzudrücken. Tatsächlich ließ dieser kurz seinen Griff lockerer werden und McSocky riss sich los.
Er sauste zum Schubladenausgang. Verschlossen!
"Hilfe, Hilfe," schrieh er panisch.
"Nicht schon wieder in eine Schublade gesperrt!" dachte er sich.
Die weiße Socke näherte sich ihm betont langsam.
"Wehr dich nicht. Das macht nur alles schlimmer. Egal was du machst du wirst diese Schublade nur in Einzelfäden verlassen," sagte die weiße Socke.
"HILFE!" kreischte McSocky. Er wusste, dass es sinnlos was. Die Verhörschubladen waren schalldicht.


 

Donnerstag, 24. Januar 2013

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 6

"Warten Sie hier bitte," sagte die Streifenpolizeisocke zur Zeitungssocke höflich.
Dann führte er McSocky in eine Vernehmungsschublade und wies auch ihn an kurz zu warten.
McSocky machte es sich bequem. Ihm blieb auch nichts anderes übrig. Die Sache war ihm unglaublich peinlich. Ihm tat die Zeitungssocke sehr leid. Er musste der armen Socke einen riesigen Schrecken eingejagt haben.
Die Schublade wurde geöffnet. Zu McSockys großem Erstaunen trat aber nicht die graue Streifenpolizeisocke ein, sondern eine ihm unbekannte weiße Socke mit kräftigen Fäden.
"Sie sind McSocky?" fragte dieser. Wobei, es war keine richtige Frage, sondern eher eine Feststellung.
"Ja, der bin ich," antwortete McSocky.
Die weiße Socke verlor keine Zeit und stürzte sich auf McSocky.
Die Ringelsocke versuchte zu schreien, doch der Angreifer drückte ihm die Stimmfäden ab und es kam nur ein leises röcheln raus. 

Mittwoch, 12. September 2012

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 5

"Aussteigen," knurrte die graue Streifenpolizeisocke.
"Warum müssen Sie so unfreundlich sein? Ich habe nichts gemacht. Ich bin das Opfer," beschwerte sich die Zeitungssocke.
"McSocky, was machst du denn hier?" fragte eine Stimme hinter dem Trio.
"Hallo, Los Sockos," begrüßteMcSocky seinen Freund vom Sondereinsatzkommande* gequält.
"Sie kennen den?" fragte die Streifenpolizeisocke und schaute Los Sockos erfürchtig an.
"Ja, der gute McSocky ist doch auch eine Polizeisocke. Eine verdammt gute sogar, meiner Meinung nach," sagte Los Sockos.
"Ach so," sagte die graue Socke und funkelte McSocky wütend an, "warum haben Sie nichts gesagt? Wie stehe ich denn jetzt da?"
"Polizeisocke hin oder her. Der Wahnsinnige hat mich einfach angegriffen," giftete die Zeitungssocke.
"Naja es wird sich hier um ein großes Mißverständnis halten," versuchte Los Sockos zu beschwichtigen. 
"Erst einmal sollten wir in die Schublade gehen," seufzte die Streifenpolizeisocke.

* Los Sockos war auch bei "Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht" dabei.

Sonntag, 2. September 2012

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 4

"Was ist hier los," frage eine autoritäre Stimme hinter McSocky. Dieser drehte sich um und sah eine graue Streifenpolizeisocke.
"Der Wahnsinnig hier wollte mich umbringen," schniefte die Zeitungssocke.
"So ein Unsinn. Ich wollte doch nur.. " versuchte sich McSocky zu verteidigen.
"RUHE!!" plärrte die Socke von oben lautstark.
 Die Streifenpolizeisocke sah McSocky und die Zeitungssocke kritisch an.
"Sie kommen beide mit," entschied er und dann zu McSocky gewandt: "Söckchen, Sie kommen mir aber bekannt vor. Sie sind schon öfters mit der Polizei aneinander geraten, was!"
"Äh nein," sagte McSocky leise, als er der grauen Socke brav folgte."
Die Streifenpolizeisocke musterte ihn abermals kritisch, sagte aber nichts.
McSocky und die Zeitungssocke stiegen brav in den Polizeiwagen. Die Zeitungssocke schaute immer wieder ängstlich zu McSocky rüber.
Mitten in der Nacht war kaum Verkehr und so erreichten sie schon nach kurzer Zeit die Schubladen der Polizei.


Freitag, 27. Juli 2012

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 3

Es dauerte nicht lange, bis McSocky eingeschlafen war. Auf einmal schreckte er auf. Da war doch ein Geräusch. Angestrengt lauschte er in der Dunkelheit, doch da war nur Stille. Er kuschelte sich wieder ein. Da hörte er ein weiteres Geräusch aus Richtung der Schubladentür. "Ich lass mich nicht einschüchtern," dachte sich McSocky trotzig und schälte sich aus seiner Schlafecke. Er sah sich nach einer Waffe um. Die erste Hilfe Stricknadel sollte für einen Überraschungsangriff gut genug sein. Auf leisen Fäden schlich er zum Eingang seiner Schublade. Er riss diese auf und stürzte sich auf eine dunkle Gestalt, die vor seiner Schublade stand. "Aaargh," schrieh er und schwenkte die Stricknadel. "Aaaaahhhh!" rief die andere Socke. Da hatte McSocky die Socke erreicht und riss diese zu Boden. "Wer hat dich geschickt," schrieh er und presste dem anderen die Stricknadel an die Fäden. "Bitte nicht umbringen! Bitte nicht umbringen," flehte die Socke. "Ich frage nicht noch einmal: Wer hat dich geschickt," zischte McSocky bedrohlich. "Oh, grosser Stricker! Beschütze mich," jammerte die Socke, "Ich bringe doch nur die Zeitung." "Die Zeitung?" "Ja, da liegt mein Stapel." McSocky krabbelte von der armen Zeitungssocke. "Das tut mir so leid! Sehen Sie, ich dachte Sie wären von der Mafia," versuchte sich McSocky zu entschuldigen. "Häh???!" Die Socke hielt McSocky jetzt endgültig für wahnsinnig. Weiter oben öffnete sich eine Schublade. "Was soll der Lärm!" rief jemand von oben. "Ruhe!" rief eine weitere Socke. "Socken, manche von uns müsssen vielleicht morgen arbeiten. Verzieht euch." Da vernahm McSocky Sirenen. Einer der Nachbarn musste die Polizei gerufen haben.

Dienstag, 17. Juli 2012

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 2

"Tja, das war ja eigentlich zu erwarten," sagte Blaustrumpf gehässig.
"Tun Sie doch einfach Ihre Arbeit," entgegnete McSocky müde.
Er hatte sofort bei seinen Kollegen angerufen. Leider hatte sich Sokkolaien mittlerweile krank gemeldet.
"Was war eigentlich zu erwarten?" fragte die grüne Plüschsocke, die mit Blaustrumpf gekommen war.
 "Tja," sagte Blaustrumpf, " sieh dir doch diesen McSocky einfach mal an."
"Ich checks trotzden nicht," sagte die grüne Plüschsocke genervt und wand sich wieder den angepinnten  Fäden zu.
"Aber, schau ihn doch nur an," wiederholte sich Blaustrumpf.
"Blaustrumpf, also manchmal frage ich mich bei dir echt..", sagte die grüne Plüschsocke noch genervter.
McSocky konnte nicht anders, er warf Blaustrumpf einen triumphierenden Blick zu.
Die Socken schwiegen. Blaustrumpf versuchte McSocky mit Blicken zu durchbohren und McSocky versuchte ihn zu ignorieren. Die grüne Plüschsocke arbeitete.
"Ich bin fertig," stellt die grüne Plüschsocke fest und zeigte die sorgfältig verpackten Fäden vor.
"Kann ich jetzt in meine Schublade?" fragte McSocky.
"Meinen Sie, dass das so schlau ist, " frage die grüne Plüschsocke, "es wäre besser, wenn Sie heute Nacht vielleicht woanders schlafen täten."
"Ich komm schon klar."
"Naja, ich will morgen nicht die Reste Ihrer Fäden zusammen klauben.."
"Ich kann schon auf mich aufpassen," sagte McSocky bestimmt, trat in seine Schublade und zog sie hinter sich zu.
Nachdem er alle Schlösser zugemacht hatte sank er erschöpft auf den Boden. 

Samstag, 28. April 2012

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 1

Müde schleppte sich McSocky dahin. Heute abend wollte er nur noch heim in seine Schublade und dann eine Runde pennen. Ihm krazten die Fäden. Hoffentlich hatte er sich nichts eingefangen. Die Hälfte seiner Polizeisockenkollegen lag krank daheim in ihren Schubladen.
Wahrscheinlich hatte er sich bei Sokkolaien angesteckt. Wieso musste der auch in die Arbeit kommen, obwohl er doch offensichtlich eine ordentliche Wollgrippe hatte.
Nach einer kleinen Ewigkeit, das Kratzen wurde immer stärker, erreichte er seine Schublade und erstarrte.
"Wir kriegen dich!" stand dort in großen Buchstaben. Daneben war ein schwarzer, ein grüner und ein pinker Faden an die Schublade gepinnt. Die Farben entsprachen genau McSockys Fädenfarben. 

Freitag, 24. Februar 2012

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 16

McSocky drehte sich um, um die Lage zu checken. Er spürte, dass O'Sock sich bewegte.
Blitzartig drehte er sich um und zog schmerzhaft an den Fäden der anderen Socke.
O'Sock schrie kurz auf.
"Ruhig, McSocky," rief Fusselino beruhigend, "O'Sock hat sich nur ein wenig anders hingesetzt."
"Meine Nerven sind wohl etwas überlastet," entschuldigte sich McSocky.
O'Sock rieb sich die schmerzende Stelle und warf McSocky böse Blicke zu.
"Da vorne ist schon das Hauptquatier," sagte die Wandersocke.
"Ich habe es geschafft. Ich bin entkommen," jubelte McSocky.
"Und jetzt stehst du auf der Abschussliste," sagte O'Sock, "du meinst doch nicht tatsächlich, dass dich die Socken einfach so davon kommen lassen!"

ENDE?

Montag, 13. Februar 2012

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 15

"So, Socke, gib mir nur einen Grund dich abzuknallen und ich werde es tun," drohte McSocky der gelben Socke.
O'Sock zischte: "Das hättest du gerne, was!"
"Halt einfach deine fiese Verräterklappe," entgegnete McSocky.
"Seid beide still!" sagte die Wandersocke leise und überfuhr mit voller Absicht eine rote Ampel.
"Die war fei rot," rief McSocky entsetzt, "wollen Sie uns alle umbringen?"
"Ich weiß, was ich tue! Keine Sorge. Jetzt mache ich das was ich gut kann," sagte die Wandersocke.
Ihre Verfolger mussten, Querverkehr bedingt, an der Ampel abbremsen.
"Ich gebe auch jungen Polizeisocken Fahrtrainings," erklärte die Wandersocke.
"Sie sind doch nicht etwa Fusselino?" fragte McSocky.
"Genau der bin ich," sagte die grüne Socke stolz.
McSocky entspannte sich etwas. Fusselino ging der Ruf vorraus der beste Fahrer von allen Polizeisocken in Sock City zu sein.
Fusselino drückte das Gaspedal noch tiefer durch.

Montag, 2. Januar 2012

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 14

Weihnachten ist vorbei und es ist an der Zeit mich mal wieder McSocky zuzuwenden.

McSocky legte eine Vollbremsung hin. Mit quietschenden Reifen kam der der Wagen zu stehen. Das Geräusch der Polizeisirene wurde lauter.
McSocky sprang aus seinem Wagen uns sprintete dem Polizeiwagen entgegen.
"STEHENBLEIBEN!" schrieh er und hüpfte frenetisch auf und ab.
Mit quietschenden Bremsen kam der Polizeiwagen zu stehen.

"Sie Chaoten-Socke! Runter von der Straße!" rief die eine gelbe Polizeisocke wütend aus dem Fenster, währen die andere Socke frenetisch die Hupe betätigte.
"Lassen Sie mich rein!" rief McSocky, " Ich bin eine Polizeisocke. Es geht um Leben oder Tod."

"Ja, aber.." begann die Socke auf dem Fahrersitz.
"Wir haben keine Zeit für Erklärungen. Mir sind ein paar echt üble Drogendealer auf der Ferse. Sie müssen mich sofort ins Hauptquatier bringen."
Der Fahrer, eine dunkelgrüne Wandersocke entriegelte die hinter Tür:"Steig ein!"
"Hey, was soll das. Ich finde nicht, dass wir.." empörte sich die gelbe Socke.
"Wir klären das im HQ!" beschloss die grüne Socke.
McSocky war währenddessen schon auf die Rückbank geschlüpft. Nervös blickte er sich um. Ein weiterer Wagen erschien am Ende der Straße. Undeutlich konnte McSocky strümpfli auf dem Fahrersitz erkennen. War die Socke daneben Nylonia? McSocky konnte es nicht genau erkennen.
"Fahren Sie los. Die sind schon hinter uns," rief McSocky.
Die grüne Socke trat aufs Gas.
"Anhalten," befahl die gelbe Socke auf einmal bestimmt.
"Was soll das? Was hast du..." fragte die andere Polizeisocke und verstummte als er die fiese Waffe bei seinem Kollegen sah, die direkt auf ihn zeigte.
Die Wandersocke bremste.
"O'Sock, was soll das? Wir sind doch Kollegen!" rief die grüne Socke entsetzt, "nimm die Waffe runter."
"Nichts gegen dich, aber wie es scheint, wollen die socken da hinten die Ringelsocke ," sagte die gelbe Socke.
"Sie arbeiten für die Drogensocke," stellte McSocky fest.
"Seien Sie doch nicht so naiv. Als ob ich die einzige Socke bin, die für die arbeitet."
"Oh großer Stricker, ich kann es nicht glauben. Da denkt man, man kennt eine Socke," lamentierte die Wandersocke.
"Ich bin immer noch die gleiche Socke," rechtfertigte sich O'Sock, "nur das ich halt noch einen kleinen Nebenverdienst habe.
Strümpfli hatte jetzt schon fast aufgeschlossen.
"Jetzt oder nie," dachte McSocky. Mit einem lauten Kampfschrei stürzte er sich auf die gelbe Socke. Die Wandersocke reagierte blitzschnell und entwandt der anderen Socke die fiese Waffe.
"Hier," sagte er und drücke McSocky, der die Verrätersocke in einem Würgegriff hatte, die Waffe in die Fäden. Dann trat die Wandersocke aufs Gas.

Freitag, 16. Dezember 2011

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 13

So schnell in seine Fäden trugen flitzte McSocky los.
Hinter sich konnte er die reibenden Fäden seiner Verfolger hören. Er drehte sich kurz um. Sein besonderer Freund Strümpfli lief vorne weg. Dem wollte die Polizeisocke auf gar keinen Fall in die Hände fallen.
Er bog um eine Ecke. Von hinten fiel ein Schuss. Brösel der Wand spritzten auf die fliehende Polizeisocke. McSocky wagte es nicht sich umzudrehen. Er hörte Fahrzeuggeräusche. Die nächste große Straße konnte nicht weit sein. Der Gedanke gab ihm nochmal Kraft und er beschleunigte nochmal.
Ein Wagen bog aus einer anderen Straße ab und fuhr im entgegen.
McSocky winkte dem Wagen zu.
"Stehenbleiben, ich bin Polizeisocke," schrie er und sprang vor das bremsende Auto.
Er wartete nicht darauf, dass der Wagen hielt sondern öffnete im laufen die Beifahrertür und sprang hinein.
"Los, los, los, los", schrie er der vollkommen verstörten, roten Socke auf dem Fahrersitz zu.
"Beim großen Stricker, wer.." begann die Socke.
"Fahren Sie lost, sofort. Vertrauen Sie mir, ich bin Polizeisocke," sagte McSocky.
Die Socke nickte und beschleunigte den Wagen mit aller Kraft. McSocky wurde in den Sitz gepresst.
Aus dem hinteren Fenster sah McSocky, dass Strümpfli und die anderen Gangstersocken hinter dem Wagen herliefen.
"Tja, Socken, viel Glück beim nächsten Mal," dachte McSocky hämisch.
Ein Schuß zeriss die Scheibe.
Die Socke auf dem Fahrersitz begann schrill zu schreien.
"Beruhigen Sie sich!" rief McSocky und rieb ihr aufmunternd die Fäden, doch das Schreien wurde nur lauter. Ein weiterer Schuss fiel.
Die rote Socke verstummte schlagartig. McSocky wurde von herumspritzenden roten Fäden getroffen. Von der Socke war nur noch ein haufen, dampfender roter Wolle übrig.
Der Wagen begann zu schlingern.
"Großer Stricker sei mir gnädig," schrie McSocky und warf sich auf den Fahrersitz. Übelkeit stieg in ihm auf als er die Reste der roten Socke an seinen Fäden spürte. Er riß das Steuer herum und bog in eine Nebengasse ab.
Er atmete tief durch und holte alles aus dem Wagen raus, was ging.
Bis eine kleine rote Lampe zu blinken begann.
"So eine Dreck," fluchte McSocky.
Erneut trat er aufs Gas. Nichts tat sich mehr.
Da hörte er Polizeisirenen hinter sich.
Anmerkung der Autorin: Als "Redshirt" hatte die rote Socke eigentlich nie eine Chance!

Sonntag, 20. November 2011

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 12

McSocky überkam eine angenehme Müdigkeit.
"Das gibt ein wolliges .. äh.. ich meine wohliges Gefühl," lallte er.
"Das Zeug haut rein," sagte Wollsocke und robbte näher an McSocky ran.
"Alles ist gut,"dachte McSocky und lehnte sich entspannt zurück.
"Na, Socke, geht es dir gut," schnurrte Wollsocke. Er war mittlerweile so nah, dass sich ihre Fäden berührten.
Die Wolle des Drogenhändlerst fühlte sich gut und weich an. McSocky kuschelte sich an ihn. Wollsocke schien das zu gefallen und dieser rieb sich an ihn. Die Müdigkeit und die wohlige Wärme überkam McSocky immer mehr. Dann wurde alles um ihn herum dunkel.

McSocky erwachte vom Brummen seiner Fäden. Sie kratzten unangenehm aneinander und waren nicht so geschmeidig wie sonst.
"Nie wieder Drogen," dachte sich McSocky, "so muss sich Sokkolaien regelmäßig fühlen."
Langsam nahm er seine Umgebung wieder wahr. Er lag noch immer in der gleichen Ecke, in der er eingeschlafen war. Wollsocke war nicht zu sehen.
Er richtete sich auf. Das fiese Kratzen seiner Fäden machte ihn fast wahnsinnig. Mißmutig schlich er durch die Schublade. Jetzt wollte er vor allem frische Luft schnappen. Er presste sich gegen die Schublade, doch diese rührte sich nicht. Er presste stärke. Nichts!
Da erkannte er, dass die Schublade zugesperrt worden war. Er schleppte sich zu den Schanieren. Mit bloßer Fädenkraft konnte er nichts bewegen. Er war hier gefangen.
"Großer Stricker, sei mir gnädig", dachte McSocky. Entmutigt sank er zu Boden.

Da wurde die Schublade geöffnet. Helles Tageslicht strahlte herein und verstärkte das Kratzen der Fäden noch.
McSocky wurde geblendet. Er sah, dass mehrere Gestalten auf ihn zu kamen.
"Guten Morgen, Socke," sagte jemand. McSocky er erkannte Wollsockes Stimme.
"Äh, guten Morgen," erwiderte McSocky.
Wollsocke betrachtete ihn kritisch.
"Was ist?" fragte die Polizeisocke, "wieso sperrt ihr mich ein?"
"Wieso verträgst du nichts?" fragte Wollsocke misstrauisch, "die kleine Menge gestern und du bist sofort weggepennt."
"Ja und? Das Zeug war echt heftig."
"Nein, war es nicht. Es sei denn du bist das einfach nicht gewohnt."
McSocke erkannte Nylonia im Gegenlicht als eine der drei Gestalten wieder.
"Ich habe doch gleich gesagt, dass wir ihm nicht trauen können," ereiferte sich die Nylonsocke.
"Hey, ich verscheure das Zeug. Ich muss das selbst nicht vertragen," versuchte sich McSocky raus zu reden.
"Tja, und hier ist wieder etwas, was nicht zusammen passt," stellte Wollsocke mit gefährlicher Ruhe in der Stimme fest.
"Ich verstehe nicht.." begann McSocky.
"Wer auch immer du bist, ich denke, du verstehst sehr gut, was ich meine. Als Sock-Sock das letzte Mal hier war da haben wir Ariel Ultra zusammen genommen. Ich habe selten eine Socke erlebt, die soviel vertragen hat wie der," stellte Wollsocke klar.
"Jemand hat Mist gebaut!" dachte McSocky erschreckt, "Sock-Sock und Wollsocke kannten sich besser als gedacht."
McSocky schüttelte seine kratzenden Feden. Dann lief er los. Mit voller Wucht rannte er gegen Wollsocke und warf diesen um. So schnell er konnte rappelte er sich wieder auf und rannd weiter.
"Haltet die Mistsocke," schrie Wollsocke.

Mittwoch, 9. November 2011

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 11

"Ich hoffe Nylonia und seine Socken haben sich dir gegenüber korrekt verhalten," sagte Wollsocke und warf der Nylonsocke und den beiden Tennissocken einen bösen Blick zu.
"Ich erfülle meine Aufträge und ich erfülle sie immer gut," anwortete Nylonia und warf Wollsocke einen bösen Blick zu.
"Nylonia, die Sockistani sind unsere Freunde und nicht unsere Feinde. Schreiben Sie sich das endlich hinter ihre Fäden," sagte Wollsocke ruhig und freundlich mit einem gefährlichen Unterton.
McSocky warf Strümpfli einen triumphierenden Blick zu.
"Ja, aber.." begann Nylonia, doch Wollsocke unterbrach ihn:"Sie können gehen."
Nylonia schluckte und antwortet: "Ja, Boss." Und zu den zwei Tennissocken gewandt: "Los, Socken, es gibt noch viel zu tun."
Wollsocke zog McSocky scherzhaft an einem Faden.
"Lass uns reingehen. Tut mir leid, wenn dir die drei Socken blöd gekommen sind."
"Ist schon in Ordnung. Man kann doch nie vorsichtig genug sein."
Wollsocke betrachtete ihn kritisch.
"Hey, Sock-Sock, seid wann bist du denn so vergebend und relaxt. Du regst dich doch sonst immer so gerne auf. Jedenfalls warst du immer so drauf, die zwei mal, die wir uns getroffen haben."
"Es ist war ein langer Tag," sagte McSocky, "und außerdem will ich sehen wie du drauf bist, wenn du bei der Polizei..."
"Schon gut. Schon gut. Sock-Sock, ich hätte genau den richtigen Stoff da, um dich zu entspannen.."

"Was ist das?" fragte McSocky und betrachtet die Mischung vor ihm kritisch. In einer schwarzen Flüssigkeit schwammen ein paar weiße Bröckchen.
"Na, rat mal," sagte Wollsocke.
"Weichspüler 'Dark Velvet' mit Persil?" riet die Polizeisocke.
"Daran erkennt man den Experten," rief Wollsocke begeistert. Er hob die Tasse.
"LAss uns auf gute Zusammenarbeit zwischen Sock City und Sockistan trinken," sagte er und kippte sich das Zeug in einem Zug auf die Fäden.
"Ja, darauf trinken wir," antwortet McSocky. Langsam schüttete er das Gebräu auch auf seine Fäden. Nach nur wenigen Momenenten begann es zu wirken...

Samstag, 1. Oktober 2011

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 10

Die restliche Fahrtzeit herrschte Schweigen.
Endlich hielt der Wagen. Die Tennissocken sprangen zuerst aus dem Wagen und hielten die Türen auf.
"Hier entlang, Sock-Sock," sagte die Nylonsocke und deutete auf eine recht einladende Schublade in einem recht hübschen Schubladenblock.
Als McSocky an Strümpfli vorbei ging raunte dieser ihm, für die anderen Socken unhörbar zu: "Irgendwann zerlege ich dich in Fäden, Sock-Sock! Das ist ein Versprechen!"
McSocky konterte das mit seinem fiesesten Blick, aber Strümpfli blieb davon total unbeeindruckt.
Mit einem immer mulmiger werdenden Gefühl folgte die Polizeisocke der Nylonsocke.
Eine sympatisch wirkende schwarze Schurwollsocke erwartete sie am Eingang.
"Schön dich wieder zu sehen," begrüßte ihn die Socke herzlich.
McSocky konnte die Freundlichkeit jedoch nicht täuschen. Er kannte die Akt dieser Socke. Vor ihm Stand Wollsocke, einem der größten Dealer von Sock City. Bisher konnte die Polizei ihm nichts nachweisen. Zeugen, die gegen ihn aussagen sollten verschwanden und manchmal fand noch einzelne Fäden oder die Zeugen wollte auf einmal nicht mehr aussagen. Wollsockes Akte war eine der dicksten in der Polizei von Sock City. McSocky hatte diese Akten bis ins kleinste Detail studiert. Offensichtlich kannten sich Sock-Sock und Wollsocke.
McSocky sand ein Stoßgebet an den großen Stricker und ging auf Wollsocke zu.

Montag, 5. September 2011

Aufruhr in Sock City: Undercover! Teil 9

Wahnsinn, wie die Zeit verfliegt. Es ist schon wieder einen Monat her, seitdem ich das letzte Mal Sock City geschrieben habe...

McSocky überlegte fieberhaft, was er jetzt tun sollte.
"Hey, was soll die Scheiße," sagte McSocky empört. Angriff, so fand er, war doch meistens die beste Verteidigung.
"Häh?" fragte die Nylonsocke.
"Socken, ich schmore, durch die Schuld eurer Leute, wenn ich euch daran erinnern darf, für zwei Tage in eine kleine, enge, dunkle Schublade und kaum bin ich draußen und schon geht ihr mir auf die Fäden. Wenn ich das meinen Mitsocken in Sockistan erzähle, wie ihr hier drauf seid, dann wars das mit dem Geschäft," meinte McSocky.
"Aber.." sagte die Nylonsocke.
McSocky unterbrach ihn: "Nichts, aber! Dein Socken haben das hier verbockt. Wahrscheinlich ist unter deinen Socken sogar ein Polizeisockeninformant!"
"Sock-Sock, jetzt beruhigen Sie sich doch,"beschwichtige die Nylonsocke.
"Mich beruhigen!!! Ich soll mich beruhigen!!!" polterte McSocky, "nun gut, ich werde alles erzählen, was ich den Polizeisocken erzählt habe, aber das mache ich freiwillig, weil ich auf eine gute Zusammenarbeit aus bin."
"Ja, Sock-Sock. Wir wollen ja auch eine gute Zusammenarbeit," sagte die andere Tennissocke.
"Geht doch, "sagte McSocky. Strümpfli betrachtete ihn kritisch.
"Den habe ich wohl noch nicht überzeugt," dachte sich McSocky.