Dienstag, 21. September 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 5

... und weiter geht es mit den Abenteuer von McSocky und Co.

"Was willst du," schnauzte Blaustrumpf McSocky an, bevor dieser überhaupt dessen Dienstschublade betreten hatte.

"Sind Sie Blaustrumpf, Socke Kollege?" fragte McSocky überhöflich.

"Ja, wer bist du?"

"Ich bin McSocky und wir sind sicher nicht per Du."

Blaustrumpf musterte ihn hasserfüllt.

"Sie sind also tatsächlich Polizist. Eine Ringelsocke bei der Polizei. Das kann ich nicht gut heißen," zischte Blaustrumpf.

McSocky verließ die Geduld: "Das ist mir sowas von Scheißegal, ob Sie das gut heißen oder nicht. Wichtig ist nur, dass ich meinen verdammten Job mache und keine strickerverdammte Nazisocke wir mich davon abhalten die ehrlichen Socken von Sock City zu schütze und die Wahrheit ans Licht zu bringen."

Blaustrumpf schwieg, aber starrte McSocky weiter hasserfüllt an.

"Sie waren der erste Polizist am Mordtatort," sagte McSocky.

"Ja, das war ich," knirschte Blaustrumpf.

"Nun, ich bin für die weiteren Ermitlungen zuständig und brauch deswegen Informationen."

"Warum geht diese feine Buntsocke nicht einfach selbst zum Tatort und macht sich ein Bild," sagte Blaustrumpf gehässig.

"Dort war ich schon. Der Tatort wurde sabotiert."

"Wer macht denn so etwas?"

"Jemand, der etwas vertuschen will offensichtlich."

"Nun gut. Es ging kurz vor elf Uhr abends ein Anruf ein. Der hysterische Anrufer meinte, dass da etwas passiert war, aber außer der Adresse war nichts aus ihm herauszubekommen. "

"war das der Zeuge Orange Socke?"

"Ja, das war er. Ich bin dann gleich zum Tatort. Der Zeuge hat mich gleich hysterisch begrüsst."

"Wie war der Zeuge drauf?

"Was meinen Sie das?"

"Wie hat sich die orange Socke ihrer Meinung nach verhalten."

"Naja, das war eine ziemliche Weichsocke. Die paar rumliegenden Fäden haben den ziemlich aus der Fassung gebracht. Der war hysterisch ohne Ende."

"Hysterisch als ob er auf Persil ist?" 

"So ein Quatsch. Einfach ein verdammter Zivilist, der keine Fäden sehen kann. "

"Sie meinen also er hat sich benommen, wie jede normale Socke unter diesen Umständen."

"Natürlich, wieso? Was fragen Sie denn so blöd!"

"Die Glaubwürdigkeit des Zeuges wurde in Frage gestellt, weil er vor kurzem Schmerzmittel nahm, " erklärte McSocky.

"Ich habe schon mit mehr verdammten zugedröhnten Socken zu tun gehabt als jede andere Polizeisocke und ich sage Ihnen die Orange Socke war voll zurechnungsfähig!"

.. to be continued

Sonntag, 12. September 2010

Eine Gratwanderung: Vom Herzogstand zum Heimgarten

Schon seit Tagen war für das wochenende herrlichstes Wetter vorhergesagt.
Da sowohl ich als auch mein Liebster (besonder mein Liebster) in der Woche ein wenig gekränkelt hatte suchte ich im Internet nach einer etwas kürzeren, nicht zu argen Tour.
Da ich mich auf Graten immer etwas fürchte dachte ich, dass die Gratwanderung vom Herzogstand zum Heimgarten genau das richtige sei.
Den Aufstieg zum Herzogstand haben wir uns gespart und sattdessen die Gondel benutzt zusammen mit geschätzten 27 243 anderen Touristen. Bei den Touristen gab es echt alles:
Vom klassichen "Stöckelschuhtouristen" mit rosa Handtäschchen über rüstige Senioren bis hin zu Leuten im Jack-Wolfskin-Hochgebirgsoutfit.

Von dort oben hatten wir schon einen herrlichen Blick auf den Walchensee.

Zuerst sind wir, nachdem wir durch eine katholische Bergpredigt durch mussten, auf Serpentinen zum Pavillion des Herzogstands.

Von da oben hatte man eine ganz tollen Ausblick. Zum einen fangen hier die Berge an



zum anderen kann man die bayrische Seenplatte bestaunen.

Natürlich kam mir bei dem Anblick gleich die Folge von Pumuckl in den Sinn, wo er in der Schule ist und Badewannensee und Meister-Eder-See dem Schüler einsagt...
Wie auch immer: Wir sind dann weiter auf dem Grat gelaufen. Das Bild zeigt den Grat vom Heimgarten aus gesehen Richtung Herzogstand.

Lustig geht es bergauf und bergab.Immer wieder hat man die schönsten Ausblicke:


Eigentlich freute ich mich schon auf eine Rast auf der Heimgartenhütte. Dort ging es so zu und war so laut, dass wir lieber ein paar Meter absteits unsere Kaminwurzen und Brote gegessen haben.
Auf dem Rückweg zum Herzogstand hatten wir dann noch unser Tierelebnis:

Für den Weg abwärts mussten wir leider 1/2 h an der Gondel anstehen, da noch gefühlte 54 834 andere auch just zu dem Zeitpunkt auch runter fahren wollten.

Fazit: Eine echt schöne, nicht allzu anstrengende Wanderung, aber ein wenig Trittsicher sollte man schon sein, sonst hat man an den felsigen Stellen keinen Spaß.

Dienstag, 7. September 2010

Mr. Whites Brüder und Schwester



.. und ich kann es nicht oft genug betonen: In einen 924er passen ohne Umklappen der Rückbank 4 Kästen Bier rein. :)

Reminder an mich: Mr. White mal wieder waschen.

Donnerstag, 2. September 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 4

.. die dramatischen Ereignisse in Sock City nehmen weiter ihren Lauf

Als nächstes fuhr McSocky zum Tatort. Er wollte sich sein eigenes Bild machen.
"Hallo, McSocky," sagte Sockowitsch, der den Tatort sicherte.
"Servus Sockowitsch. Mach dir keinen Stress, ich schaue mich nur ein bisschen um."
"Äh, McSocky, also nachdem du angerufen hast, habe ich wie du gesagt hast alle Spuren beseitigt. Glaub mir, ich habe das gründlich gemacht."
"WAS?! Ich habe dich doch gar nicht angerufen," rief McSocky erstaunt, "du erkennst doch meine Stimme, oder nicht?"
"Die Verbindung war ziemlich schlecht. Du hast gesagt ich soll hier alles aufräumen und das habe ich getan."
"Sockowitsch, ich habe dich nicht angerufen."
"SCheiße, und ich habe hier alles sauber gemacht. Tut mir echt leid. Das man mich so leicht reinlegen kann hätte ich nicht gedacht. Wer macht so etwas?"
"Mach dir nichts draus, Sockowitsch. Das hätte jedem passieren können."
"Die Frage bleibt aber: Wer hat mich dann angerufen?"
"Du, Sockowitsch, ich fahre dann wieder zurück in die Hauptschublade. Die Nummer auf deinem Handy war wahrscheinlich unterdrückt."
"Ja,"sagte Sockowitsch kläglich, "aber du hast sie ja auch immer unterdrückt."
"Stimmt. Ich mag das einfach nicht, wenn jede Socke gleich sieht, dass ich ihn anrufe."
"Wenn du in der Hauptschublade bist, dann solltest du mit Blaustrumpf reden. Er war der erste Polizist am Tatort."
"Danke, mache ich."
"Ich sollte dich warnen: Die Socke mag keine bunte Socken. Für den sind eigentlich nur einfarbige Socken anständige Socken."
"Auch das noch! Merci für die Warnung."
"Machs gut, McSocky."

.. to be continued

"Mannfrauen" in Albanien

Hier gibt es eine interessante, kurze Reportage über "Mannfrauen" in Albanien. Diese schwören ihr Leben lang Jungfrau zu bleiben und können dann fortan als Mann weiterleben.
Eine Fotographin hat diese Frauen portraitiert.
Wenn ich es nicht gewusst hätte, so wäre ich gar nicht auf den Gedanken gekommen, dass das Frauen sein könnten..


Hier gefunden.

Montag, 30. August 2010

A-Team: Der Film



Samstag habe ich mir den A-Team-Film angeschaut. Als Kind liebte ich die Serie. Ja, mir ist klar, dass die Serie unglaublich dämlich ist, jede Folge eigentlich gleich ist und vollkommen unrealistisch. Mr. T und Murdoch waren meine Lieblinge. Aus der Serie lernte ich wichtige Lektionen:
  • es können 50 Bösewichter auf ein Mitglied des A-Teams mit Maschinengewehren schießen und keine Kugel wird treffen.
  • wenn ein Auto explodiert und danach in eine 50m tiefe Schlucht fällt werden die Insassen danach ein wenig groggy aber unverletzt aussteigen.
  • aus ein paar Bratpfannen kann man immer ein Auto zu einem Panzer aufrüsten.
Also habe ich mir eben am Samstag den Film angeschaut und bin schon vor dem Film voller Vorfreude im Sessel rumgerutscht.
Um es kurz zu machen: Der FIlm ist okay und ganz gute Unterhaltung mit ein paar recht guten Szenen (Panzerfliegen etc).
Allerdings fand ich ein paar Sachen doof: Es sind Leute gestorben und das A-Team hat Leute umgebracht. Es sind verschiedene Sachen explodiert und die Leute sind nicht wieder rausgekommen. B.A. hat einen Bösewicht ungespitzt in den Boden gerammt und der war tot. Ich habe die ganze Zeit darauf gewartet, dass der wieder aufsteht..
Ich habe ja nichts gegen brutale Filme, aber hier fand ich es schon ein wenig unpassend. Ja, manchmal geht mir der "Wir müssen modern und damit noch härter und brutaler sein"-Gedanke bei Remakes schon auf den Geist
Ach ja, und dieses "Army-Ehre-Ranger"Geschwätz hat schon ein bisschen genervt.

Deswegen hier das unübertroffene Original:

Dienstag, 24. August 2010

Aufruhr in Sock City: Sokkolaien unter Verdacht Teil 3

.. und schon geht es weiter in Sock City:

"Ich weiß was ich gesehen habe,"sagte die orange Socke ruhig.

"Socke," zischte Sockchi, "überlegen Sie es sich gut, was Sie hier behaupten. Wieviele Socken glauben denn einer Socke, die erst eine Lochoperation hatte."

"Sockchi, wagen Sie es nicht der orange Socke zu drohen," mischte sich Sockowski ein.

"Sockolino wird keine Panik in Sock City dulden. .. und er wird sich nicht von ein paar zugedröhnten Socken die öffentlich Ordnung kaputt machen lassen," sagte Sockchi und verließ das Zimmer.

"Da war wirklich eine Motte," sagte die orange Socke eindringlich.

"Mr. Orange Socke, ich werde nicht ruhen, bis die Wahrheit ans Licht kommt," verkündete McSocky.

"Das heißt Sie glauben mir?" fragte die orange Socke.

"Nun ja, Socke, Sie waren voll mit Schmerzmitteln. Trotzdem glaube ich dass Sie da was gesehen haben. Lassen Sie sich nicht von Sockchi oder anderen Handlangern Sockolinos einschüchtern," sagte Sockowski bestimmt. 

"Chef, ich werde mir mal die Überreste des Mordopfers anschauen," sagte McSocky.

"Tun Sie das, " brummte Sockowski, " und, McSocky, wir dürfen uns in dieser Sache keinen Fehler erlauben."


McSocky musste zu den obersten Schubladen. Dort wurden Beweismittel und die Überreste von Mordopfern gelagert.

"Hallo, McSocky," sagte eine alte weiße Socke, "lange nicht mehr gesehen. Was verschlägt Sie denn in die oberste Schublade?"

"Hallo, Dr. Sock. Ich möchte ein Mordopfer sehen."

Dr. Sock führte ihn zu den UNterschubladen, in denen die letzten Fäden der Verstorbenen lagerten.

"Hier drinnen liegt das Mordopfer," sagte Dr.Sock und öffnete das Fach.

"Äh, Dr. Sock, da ist nichts drinnen."

"Das kann nicht sein."

Dr. Sock beugte sich tief in das Fach.

"Beim Großen Stricker, die Leiche ist weg! Warten SIe, ich schaue in den anderen Schubladen nach."

Auch dort war das Mordopfer nicht zu finden.

"Dr. Sock, waren Sie in letzter Zeit immer hier oben."

"Nein, ich musste mal in die untereste Schublade um mit diesem Schnösel Sockchi zu reden."

"Das ist sehr verdächtig."

"Sei meinen doch nicht etwa, dass Sockchi etwas mit dem Verschwinden der Fäden zu tun hat?"

"Ich möchte keine Gerüchte in die Welt setzten, aber Sockchi oder vielmehr sein Chef, Sockolino, wollen hier was vertuschen."

.. da es jetzt Abendessen gibt, geht es später weiter in Sock City. To be continued...