Freitag, 3. Mai 2013

Wandern im Shenandoah National Park

Wohl jeder, der schon um ein Lagerfeuer gesessen hat, hat schon mal von den Blue Ridge Mountains und dem Shenandoah River gehört. Klar, wann wird am Lagerfeuer denn mal nicht "Country Roads" zum besten gegeben.

Da wir im Urlaub Lust auf Wandern bekommen haben sind wir westwärts in den Shenandoah National Park , der einen Teil der Blue Ridge Mountains umfasst, gefahren.
Vom Parkplatz Panorama sind wir hoch zu Mary's Rock gelaufen.

Der Weg war schön zu gehen und selbst mit Baby auf dem Rücken war die Steigung stets wirklich moderat. 
Hier ein paar Eindrücke:










Donnerstag, 14. März 2013

Frauen und technische Studiengänge mal wieder

In der FAZ gab es vor einiger Zeit einen Artikel mit dem Titel "Starre Geschlechtergrenzen". Darin ging es darum, warum die bösen Frauen keine technischen Studiengänge anstreben.
Da ich mich über solche Artikel immer gerne aufrege, hier meine persönlichen Lowlights des Artikels:

"Die weibliche Zwanzig-Prozent-Marke sei eine Art „magische Grenze“, weil über mehr Frauen in den Technikberufen schon seit rund vierzig Jahren diskutiert werde, sagt Heike Kahlert, Soziologin an der Universität München. Seitdem habe sich aber nicht viel verändert, Frauen dienten in den technischen Studiengängen oft nur als Füllsel. Würde man nicht gezielt um sie werben, blieben viele Studienplätze unbesetzt."

Autsch! Jemanden als "Füllsel" zu bezeichnen - das ist schon bitter.
Außerdem was soll der Unsinn, dass Frauen in technischen Studiengängen nur dort sind, weil speziell um sie geworben worden. Würden diese Frauen etwa lieber Germanistik studieren, oder was???
Ja, es gibt Frauen die studieren Elektrotechnik, Maschinenbau etc., weil sie sich dafür interessieren!
Meine persönliche Erfahrung mit  Soziologen, die sich mit Frauen in technischen Studiengängen beschäftigen, ist, dass diese es sich gar nicht vorstellen können was technischen zu studieren und sie Frauen in technischen Studiengängen dann als etwas seltsam ansehen.

"Die Soziologin nennt für die Technikabneigung der Frauen Gründe: „Frauen studieren interessegeleitet und wollen sich nicht so früh auf ein bestimmtes Arbeitsfeld festlegen.“ Mit einem technischen Fach entscheide man sich aber schon sehr früh für einen Beruf. Männern liege diese Festlegung mehr als Frauen, hat Kahlert beobachtet."

Wie jetzt? Studieren Frauen etwas, was sie interessiert oder etwas, womit sie später möglichst flexibel sind?


Außerdem wirken nach ihren Erfahrungen Berufsberatungen oft kontraproduktiv. Sie lenkten die Wünsche der Frauen in die falsche Richtung. „Eine Tätigkeit mit Menschen und Medien findet ja nicht nur im geisteswissenschaftlichen Umfeld statt, sondern kann genauso im Technikbereich liegen.“ Das werde aber viel zu wenig deutlich gemacht."

Aaargh! Ist klar, als Frau will man ja auf jedenfall mit Menschen und Medien arbeiten. Dazu hatte ich schon vor einiger Zeit was geschrieben. 

"Andererseits seien in der Wirtschaft die Hürden für Frauen oft höher als im öffentlichen Dienst mit seinen vielen Gleichstellungsprogrammen. „Die Atmosphäre ist eben auch wichtig. Frauen wollen nicht lebenslang eine Sonderrolle spielen am Arbeitsplatz“, sagt Kahlert. Diese Gefahr drohe ihnen aber oft im technischen Bereich."

Hmm, das hört sich für mich so an, dass Frauen eh nicht im Büro weiter kommen, wenn ihnen nicht mit z.B. Gleichstellungsprogrammen geholfen wird.
 Es ist ja nicht so, als ob Frauen nur in technischen Berufen diskriminiert werden. Freundinnen, die in typischen "Frauenberufen"  haben mir Geschichten erzählt, bei denen ich echt nur noch mit den Ohren geschlackert habe.
 


Mittwoch, 13. März 2013

Blogparade: Lieblingsbücher Eurer Kindheit

Erzählmirnix hat eine Blogparade über die Lieblingsbücher der eigenen Kindheit gestartet.
Da mache ich gleich mal mit:

Als Kind habe ich "Hier kommt McBroom" geliebt. Besonders, wenn mein Vater es uns vorlas.
Was soll ich sagen, ich finde das Buch immer noch cool. *WillJillHesterChesterPeterPollyTimTomMaryLarryundKleinKlarinda* vs. Heck Jones, yeah!
Das ist ein Buch, dass ich definitiv mal meinem Nachwuchs vorlesen werde.

Und dann wären noch die Narniabücher:

Ich war schon immer ein rechter Fantasyfan.

Die "Bille und Zottel"-Bücher habe ich geschätzte 12 385 547 mal gelesen.


Der Frühling wird kommen! oder Was das Südkoreanische Militär den ganzen Tag treibt

Die Wettervorhersage sagt für das Wochenende wieder wärmere Temperaturen vorraus. Also durchhalten: Der Frühling wird kommen und wir müssen nicht mehr Schnee schippen!

Dazu passend eine sehr nette Les Miserables-Parodie. 



Im Netz stößt man immer wieder auf nette Parodien gemacht von irgendwelchen Armeeeinheiten. So stressig scheint das Leben in der Armee nicht zu sein. :)

Donnerstag, 24. Januar 2013

Aufruhr in Sock City: Im Fadenkreuz Teil 6

"Warten Sie hier bitte," sagte die Streifenpolizeisocke zur Zeitungssocke höflich.
Dann führte er McSocky in eine Vernehmungsschublade und wies auch ihn an kurz zu warten.
McSocky machte es sich bequem. Ihm blieb auch nichts anderes übrig. Die Sache war ihm unglaublich peinlich. Ihm tat die Zeitungssocke sehr leid. Er musste der armen Socke einen riesigen Schrecken eingejagt haben.
Die Schublade wurde geöffnet. Zu McSockys großem Erstaunen trat aber nicht die graue Streifenpolizeisocke ein, sondern eine ihm unbekannte weiße Socke mit kräftigen Fäden.
"Sie sind McSocky?" fragte dieser. Wobei, es war keine richtige Frage, sondern eher eine Feststellung.
"Ja, der bin ich," antwortete McSocky.
Die weiße Socke verlor keine Zeit und stürzte sich auf McSocky.
Die Ringelsocke versuchte zu schreien, doch der Angreifer drückte ihm die Stimmfäden ab und es kam nur ein leises röcheln raus. 

Montag, 3. Dezember 2012

Wandern bei Mittenwald

Das 1. Adventswochenende haben wir in Mittenwald verbracht.

Am Samstag sind wir zum Lautersee gelaufen. Der Weg ist auch gut mit dem Kinderwagen zu machen. Am Lautersee sind wir auch schon vorbeigelaufen, als wir letztes Jahr auf den hohen Wetterstein gestiegen sind. Im Sommer ist natürlich viel mehr los als im Dezember kurz vor dem Dunkel werden.

.. und hier jetzt endlich der Lautersee in all seiner Idylle.

Am nächsten Tag sind wir dann Richtung Karwendel gegangen.
Da es allerdings so bittereisekalt war sind wir nicht wirklich weit gekommen. Zudem war es schon wieder am dämmern...
Beim nächsten Mal sollten wir allgemein mal ein bisschen früher los gehen - dann klappt es auch besser mit der Helligkeit. :)

Dienstag, 27. November 2012

Babybauch und väterliche Geburtsgeschichten

Wenn man mit dicken Babybauch, wie die Weißwurst kurz vorm platzen, unterwegs ist zaubert man den meisten Leuten ein Lächeln auf die Lippen. Die meisten freuen sich eine Schwangere zu sehen. Leute sprechen einen auch gerne mal drauf an.

Bisher dachte ich eigentlich, dass sich besonders Mütter für Schwangerschaft und Geburt interessieren und von ihren eigenen Erfahrungen berichten, aber Väter sind da kein bisschen besser.
In der Arbeit habe ich zum größten Teil mit Männern zu tun und von ca. 90% der Väter in der Arbeit kenne ich auch die Geschichte der Geburt ihrer Kinder. Sogar mein Chef-Chef-Chef hat mir in allen Details über die Geburt seiner drei Söhne erzählt.

Pünktlich zum Mutterschutz ging mein Auto kaputt. Als ich mein Gefährt dann dort hin brachte erzählte mir auch der Werkstattmeister in aller Ausführlichkeit von der Geburt seine Söhne.
"..und ein echter Mann steht auch mal am Fußende," schloss er.